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Panikverkäufe: Griechenlands Börsen-Konzerne sind nur noch Peanuts wert

Von (Text), Katja Braun und Aida Márquez (Grafiken)

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AP

Börse in Athen: Alarmierender Ausverkauf

Der Börsencrash in Griechenland ist dramatisch: Die Aktien aller Firmen zusammen sind nur noch gut 23 Milliarden Euro wert - weit weniger als BMW oder Daimler.

Der Ausverkauf am griechischen Aktienmarkt nimmt panische Züge an. Seit Monaten fällt der Leitindex Athex, die Anleger beeilen sich, ihre Papiere loszuwerden. Sie fürchten, dass der politische Streit um die Auszahlungen von Milliardenkrediten eskaliert und die ohnehin arg ramponierte griechische Wirtschaft weiter Schaden nimmt.

Zu Börsenschluss am Dienstag waren die Aktien aller an der griechischen Börse gelisteten Firmen zusammen noch 23,2 Milliarden Euro wert. Am Mittwochnachmittag rutschte der griechische Leitindex erneut ins Minus. Der Trend nach unten scheint noch nicht gebrochen.

Was der Absturz bedeutet, zeigt ein Vergleich: Griechenlands Unternehmen sind in der Summe weit weniger wert als einzelne deutsche Firmen. Der IT-Konzern SAP Chart zeigen etwa hat derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 81 Milliarden Euro, der Technologieriese Siemens Chart zeigen ist gut 77 Milliarden wert, der Autobauer Daimler Chart zeigen 63 Milliarden.

Noch düsterer wird das Bild, wenn man sich nur Griechenlands Leitindex ansieht. Im Athex sind die 60 größten und bedeutendsten Unternehmen des Landes gelistet. Diese sind zusammen nur knapp zehn Milliarden Euro wert - rund Hundert Mal weniger als die 30 Firmen im deutschen Leitindex Dax Chart zeigen. Selbst die stark kriselnde Deutsche Bank Chart zeigen ist an der Börse noch fast doppelt so viel wert wie der gesamte griechische Leitindex.

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Einzelne Firmen im griechischen Leitindex wären aus Investorensicht für Spottpreise zu haben - wenn sie denn noch jemand kaufen wollte. Das Schlusslicht des Athex etwa, die Immobilienfirma Reds SA, bringt es noch auf etwas mehr als 14 Millionen Euro.

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