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Trotz Krim-Krise: Russischer Ölkonzern Rosneft wird größter Aktionär von Pirelli

Pirelli-Hostess beim Genfer Autosalon 2014: Neuer Großaktionär aus Russland Zur Großansicht
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Pirelli-Hostess beim Genfer Autosalon 2014: Neuer Großaktionär aus Russland

Bemerkenswertes Geschäft zu Zeiten der Krim-Krise: Der russische Ölförderer Rosneft beteiligt sich im großen Maßstab an Pirelli. Der italienische Reifenhersteller will offenbar seine Aktivitäten in Russland stärken.

Hamburg/Rom/Moskau - Der größte russische Ölkonzern Rosneft beteiligt sich an Pirelli. Trotz des Konflikts zwischen dem Westen und Russland um die Ukraine erwirbt Rosneft als Teil eines komplizierten Handels einen indirekten Anteil an dem italienischen Reifenhersteller.

Der Konzern will 50 Prozent einer neuen Holdinggesellschaft übernehmen, die ihrerseits mehr als 20 Prozent an Pirelli hält, teilte die Bank Intesa Sanpaolo mit. "Ziel der Vereinbarung ist es, die Aktivitäten und das Geschäft von Pirelli auszubauen und dabei auch das Handelsnetz in Russland dank der breiten Rosneft-Präsenz dort zu stärken", heißt es. Damit steigt der russische Ölförderer zum größten Aktionär des Konkurrenten von Continental und Michelin auf.

Angesichts des Einstiegs von Rosneft bei Pirelli sind die Aktien des Reifenherstellers am Montag auf Talfahrt gegangen. Die Pirelli-Titel fielen bei überdurchschnittlich hohen Umsätzen um bis zu 2,9 Prozent auf rund 11,70 Euro und waren damit Schlusslicht im Leitindex der Mailänder Börse. Rosneft-Papiere notierten an der Moskauer Börse unverändert.

bos/dpa/Reuters

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insgesamt 10 Beiträge
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1. Rosneft bei Pirelli?
braveman 17.03.2014
Dann muss Pirelli möglichst schnell aus der Formel 1 verschwinden! Pirelli ist sowieso der schlechteste Reifenhersteller, den die Formel 1 jemals hatte. Wenn jetzt noch die Russen mitmischen, wird es unterirdisch!
2.
imper69 17.03.2014
Ab jetzt an meinen drei Fahrzeugen keine Pirelli-Reifen mehr.
3. Bravo!
umuc 18.03.2014
Ein wichtiger Punkt für Russland in einer Zeit, in der der vermeintlich "gute" Westen täglich die Stimmung vergiftet und gleichzeitig mit ukrainischen Neonazis kollaboriert!
4. Da fällt die Reifen-Entscheidung zukünftig leichter
traisaman 18.03.2014
Schön, dass es Pirelli mir in Zukunft einfacher macht mit der Reifenwahl. Pirelli ist ja wohl keine Alternative mehr. Nur wenn die Verbraucher konsequent Russische Produkte meiden, kann diese Politik in die Schranken gewiesen werde. Die Oligarchen werden Putin dann schon Druck machen.
5. Bitte Klarheit schaffen
franz.v.trotta 18.03.2014
Ist der dargestellte Sachverhalt jetzt ein Teil der aktuellen Sanktionen? Soll Russland mit dieser Investition bestraft werden?
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