München - Sattes Plus für die Allianz: Unter dem Strich sei im ersten Quartal ein Gewinn von 1,58 Milliarden Euro geblieben - nach 29 Millionen im Jahr zuvor, teilte Europas größter Versicherer am Mittwoch in München mit. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Überschuss von gut 1,1 Milliarden Euro gerechnet.
Grund für den Gewinnanstieg ist einerseits der Verkauf von Aktien an der chinesischen Bank ICBC - allein diese brachte dem Konzern rund 400 Millionen Euro ein. Zudem wächst das Geschäft mit Lebens- und Krankenversicherungen; auch die Vermögensverwaltung entwickelt sich gut.
Im Schaden/Unfall-Segment kam die Allianz auf eine schwache Schaden/Kosten-Quote von 100,4 Prozent. Bis zu 100 Prozent sind die Zahlungen für Schäden und Verwaltungskosten durch Prämieneinnahmen gedeckt, oberhalb der Grenze ist das reine Versicherungsgeschäft nicht mehr profitabel. Die Lasten durch Naturkatastrophen wie den Wintersturm "Xynthia" und das Erdbeben in Chile summierten sich auf 555 Millionen Euro - mehr als doppelt soviel wie in normalen Quartalen.
ssu/dpa/Reuters
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