Hohe Rabatte Gewinneinbruch bei H&M

Die Modekette H&M hat in diesem Jahr mit vielen Problemen zu kämpfen. Die schlagen sich jetzt auch in schwachen Geschäftszahlen nieder.

H&M-Filiale in Frankfurt
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H&M-Filiale in Frankfurt


H&M hat im ersten Quartal 2018 einen gravierenden Rückgang der Gewinne erlitten. Im Abrechnungszeitraum bis Ende Februar blieben unter dem Strich umgerechnet etwa 134 Millionen Euro übrig, wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte - rund die Hälfte dessen, was im Vergleichszeitraum des Vorjahres übrig geblieben war. Der Gewinn vor Steuern fiel sogar um 62 Prozent auf 1,2 Milliarden Kronen.

Durch schwache Verkäufe - der Umsatz fiel um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden Kronen - und die hohen Rabatte verschlechterte sich die Profitabilität von H&M: Die Marge sank von 52,1 Prozent auf 49,9 Prozent.

Geschäftsführer Karl-Johan Persson hatte die Börse bereits darauf vorbereitet, dass sein Unternehmen erst im kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel wachsen werde. Große Hoffnungen setze er auf den Ausbau des Online-Handels.

Hier hinkt H&M Konkurrenten wie Zalando oder Asos hinterher. Preislich wird H&M von der Modediscountkette Primark geschlagen. Die Zara-Mutter Inditex ist wesentlich schneller, wenn es darum geht, die neuesten Trends in die Läden zu bekommen.

dor/dpa



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