Krise bei Modekette H&M will Läden schließen - Aktienkurs bricht um 16 Prozent ein

Der Umsatz der schwedischen Modekette H&M ist gesunken - und das deutlich. Der Konzern will mit Ladenschließungen gegensteuern und verschreckt damit seine Aktionäre.

H&M-Filiale (Archiv)
DPA

H&M-Filiale (Archiv)


Der schwedischen Modekette H&M laufen Kunden und Aktionäre davon. Nachdem das Unternehmen am Freitag Pläne für Filialschließungen öffentlich gemacht hat, brach der Kurs an der Börse in Stockholm um 16 Prozent ein.

Zuvor hatte das Unternehmen unerwartet schlechte Geschäftszahlen vorgelegt: Der Umsatz ging von September bis November um vier Prozent auf gut fünf Milliarden Euro zurück.

Experten hatten eigentlich sogar mit einem kleinen Umsatzplus gerechnet. H&M - weltweit Nummer zwei hinter der spanischen Zara-Mutter Inditex - hat mit der wachsenden Konkurrenz durch Online-Modehändler wie Amazon, Zalando oder Asos zu kämpfen.

H&M will nun zahlreiche bestehende Läden schließen - und zugleich Pläne zur Eröffnung neuer Filialen an neuen Standorten zusammenstreichen. Zudem wollen die Schweden ihre Waren ab Frühjahr 2018 auf der Onlineplattform Tmall verkaufen, die zum chinesischen Internetriesen Alibaba gehört.

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beb/Reuters

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