New York - Jamie Dimon sendet ein Vertrauenssignal an die Aktionäre seiner Bank. Der JP-Morgan-Chef hat 360.000 Aktien seines Instituts gekauft. Laut Unterlagen der Börsenaufsicht erwarb der Vorstandsvorsitzende die Papiere am Donnerstag und Freitag und gab dafür 12,3 Millionen Dollar aus. Dimon besitzt nun 3,2 Millionen Aktien von JP Morgan.
Mit seiner Aktion müht sich Dimon, den Aktienkurs seiner Bank zu stützen. Die Titel von JP Morgan haben seit dem Auffliegen des Spekulationskandals im April rund ein Viertel ihres Werts eingebüßt. Am Freitag zu Börsenschluss stand die JP-Morgan-Aktie bei 33,90 Dollar.
Die verlorenen Wetten einzelner Händler haben die Bank 4,4 Milliarden Dollar gekostet. Trotzdem strich die Bank im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 4,96 Milliarden Dollar ein. Damit blieb das Institut nur knapp unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Damals hatte JP Morgan noch 5,43 Milliarden Dollar verdient. In diesem Jahr trugen allerdings Sondereffekte dazu bei, das Ergebnis zu verbessern. So konnte die Bank etwa einen Teil ihrer milliardenschweren Risikovorsorge für Kreditausfälle auflösen.
ssu/dapd
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