Optimismus trotz Handelsbarrieren Nur ein Drittel der US-Unternehmen wollen Geschäftsstrategie ändern

Die US-Strafzölle erhöhen die Kosten - auch für US-Unternehmen. Doch zwei Drittel der Firmen dort halten einer Umfrage zufolge Strategieänderungen für unnötig. Als Grund nennen sie die US-Steuerreform.

Hafen von Savannah, Georgia
DPA

Hafen von Savannah, Georgia


Nur rund ein Drittel der US-Industrieunternehmen will wegen der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump seine Pläne ändern. Die meisten (65 Prozent) sehen in Bezug auf Investitionen, Neueinstellungen und Preissetzung keinerlei Änderungsbedarf, ergab eine Umfrage des US-Industrieverbands.

Grund ist demnach vor allem die Steuerreform, die seit Dezember die Abgaben für Firmen kräftig senkt. Auch Investitionen in neue Geräte können schneller abgeschrieben werden. (Eine Analyse dazu lesen Sie hier.)

Alle Befragten erwarten, dass die Wirtschaft der Vereinigten Staaten auch kommendes Jahr weiter wächst. Sorgen macht den US-Unternehmen der Umfrage zufolge vor allem der Fachkräftemangel: "Die Arbeitsmarktbedingungen sind schlecht, der Fachkräftemangel zwingt die Firmen zu Lohnerhöhungen, Weiterbildungsmaßnahmen und Plänen für weitere Automatisierung", teilte der Verband mit.

(Mehr zur Aktion "Deutschland spricht" finden Sie hier .)

Das und steigende Rohstoffpreise könnten die Inflation treiben. Die Volkswirte der befragten Unternehmen rechnen damit, dass die Zwei-Prozent-Marke kommendes Jahr deutlich überschritten wird.

US-Präsident Trump hat eine Reihe von Strafzöllen auf Importe verhängt und weitere angekündigt. Sie sollen vor allem den Handelspartner China treffen, der einen riesigen Überschuss im Handel mit den USA hat.

ans/AFP



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