Shandong - Schon wieder schlechte Nachrichten von Apple
-Zulieferer
Foxconn: Eine Fabrik des weltgrößten Elektrogeräteherstellers geriet am Dienstagmorgen in Brand. Defekte Leitungen auf dem Dach des Gebäudes im ostchinesischen Shandong hätten das Feuer ausgelöst, teilte ein Sprecher mit. Verletzte habe es nicht gegeben. Inzwischen sei der Brand gelöscht.
Das chinesische Staatsfernsehen CCTV zeigte, wie schwarze Rauchwolken über der Fabrik aufstiegen und Feuerwehrleute den Brand bekämpften. Dem Sprecher zufolge hat das Feuer keine Auswirkungen auf die Produktion. Der Schaden sei durch die Versicherung gedeckt.
Der Brand ist nicht die einzige negative Schlagzeile für Foxconn in den vergangenen Monaten: Das Unternehmen geriet jüngst wegen seiner Arbeitsbedingungen, Unruhen und mehrerer Selbstmorde von Arbeitern in die Kritik. Im Mai tötete eine Explosion in einer Polierwerkstatt in Chengdu drei Menschen, 15 weitere wurden verletzt.
Foxconn hat auf dem chinesischen Festland eine Million Beschäftigte und baut dort unter anderem Apples iPhones und iPads zusammen. Anfang Oktober will Apple Berichten zufolge das neue iPhone vorstellen.
kra/Reuters
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