Deutscher Süßwarenhersteller Haribo will auch in den USA produzieren

Haribo will künftig auch Amerikaner froh machen: Ab 2020 wird das Süßwarenunternehmen auch in den USA produzieren.

Gummibären von Haribo
REUTERS

Gummibären von Haribo


Der Süßwarenhersteller Haribo will künftig auch in den USA Goldbären produzieren. Das deutsche Unternehmen wolle im Bundesstaat Wisconsin ein rund 40 Hektar großes Grundstück erwerben, um dort seinen ersten Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten zu errichten, teilte Haribo in Bonn mit.

Haribo sei das "am schnellsten wachsende Süßwarenunternehmen in den USA", erklärte Haribo-Chef Hans Guido Riegel. Mit der neuen Fabrik, die 2020 an den Start gehen soll, wolle Haribo weiter expandieren. Unter anderem existieren schon Werke in Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien und der Türkei. Außerhalb Europas war das Bonner Traditionsunternehmen, das derzeit rund 7000 Mitarbeiter beschäftigt, nicht vertreten.

Haribo gilt als erfolgreiches Beispiel für eine deutsche mittelständische Firma. 1920 gründete Johann "Hans" Riegel das Unternehmen, das vor allem für seinen bekannten Werbeslogan "Haribo macht Kinder froh" bekannt ist.

bam/dpa

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