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Kasper Rorsted: Henkel-Chef verabschiedet sich mit Rekordergebnis

Henkel-Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted: Mit einer deutlich höheren Dividende versüßt er Aktionären seinen Abschied Zur Großansicht
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Henkel-Vorstandsvorsitzende Kasper Rorsted: Mit einer deutlich höheren Dividende versüßt er Aktionären seinen Abschied

Vor seinem Wechsel zu Adidas präsentiert Henkel-Chef Rorsted dem Konzern ein deutliches Gewinnplus. Seinen Sparkurs will das Unternehmen dennoch fortsetzen.

Der scheidende Henkel-Chef Kasper Rorsted verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis aus dem Traditionsunternehmen. Der operative Gewinn des Persil-Herstellers stieg 2015 um knapp 13 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, auch unter dem Strich verdiente der Konsumgüterkonzern deutlich mehr. Im laufenden Jahr will Henkel weiter zulegen.

Bei Henkel steht in diesem Jahr ein Führungswechsel an. Der jetzige Kosmetik-Vorstand Van Bylen übernimmt zum 1. Mai die Leitung des Traditionsunternehmens. Rorsted verlässt nach acht Jahrenan der Firmenspitze Düsseldorf im Sommer und wechselt zum Sportartikelhersteller Adidas, wo er wenige Monate später die Nachfolge von Vorstandschef Herbert Hainer antreten wird.

Rorsted zog eine positive Bilanz des vergangenen Jahres als Henkel-Chef: "2015 war ein ausgezeichnetes Jahr für Henkel. Umsatz, Ergebnis, Ergebnis je Aktie und auch die vorgeschlagene Dividende sind jeweils zweistellig gestiegen", bilanzierte der gebürtige Däne.

Henkel kann vor allem auf starke Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite bauen. Aber auch neu eingeführte Produkte wie ein Männer-Shampoo und neue Deo- und Duschvarianten kurbelten das Geschäft an.

Trotz Rekorddividende will der Konzern 2016 an seinem Sparkurs festhalten. Rorsted kündigte an, dass das Unternehmen auch im laufenden Jahr Stellen streichen werde. Henkel müsse "effizienter und wettbewerbsfähiger" werden, unterstrich der scheidende Konzernchef. Der Persil-Hersteller beschäftigte 2015 im Schnitt rund 49.450 Menschen, im Vorjahr waren es 49.750 Personen.

asc/dpa/Reuters

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