München - Der Versicherungskonzern Allianz hat im dritten Quartal einen Umsatzanstieg verzeichnet. Zugleich sank der Gewinn jedoch infolge höherer Steueraufwendungen. Wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte, stand für den Zeitraum von Juli bis September unter dem Strich ein Überschuss von 1,3 Milliarden Euro. Das sind acht Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das operative Ergebnis kletterte dagegen um 2,3 Prozent auf gut zwei Milliarden Euro. Zulegen konnte die Allianz dabei in der Schaden- und Unfallversicherung. Die gesamten Einnahmen kletterten binnen Jahresfrist um 11,4 Prozent auf 24,5 Milliarden Euro. Besonders positiv entwickelte sich zwischen Juli und Ende September die Verwaltung von Anlagevermögen. In dieser Sparte sei das für das Gesamtjahr angestrebte operative Ergebnis bereits nach neun Monaten übertroffen worden, hieß es.
Trotz einer hohen Belastung durch Naturkatastrophen blickt der größte europäische Versicherungskonzern Allianz optimistischer als bislang auf das laufende Geschäft. Vorstandschef Michael Diekmann sagte, das operative Ergebnis werde im Gesamtjahr am oberen Ende des Zielkorridors von 6,7 bis 7,7 Milliarden Euro liegen. Der Gesamtumsatz soll erstmals seit 2005 wieder mehr als hundert Milliarden Euro betragen.
wit/dapd/dpa
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