Möbel-Tochter von Rocket Internet Home24 will an die Börse

Die Start-up-Fabrik Rocket Internet plant einen weiteren Börsengang: Im Sommer soll die Möbel-Tochter Home24 frisches Kapital einsammeln.

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Von den manager-magazin-Redakteuren und Jonas Rest


Das Berliner Möbel-Start-up Home24 soll im Sommer dieses Jahres an die Börse gehen. Der Home24-Vorstand führt nach Informationen des manager magazin bereits Gespräche mit potenziellen Investoren und stellt das Unternehmen intern börsengerecht auf. Die Vorbereitungen sollen eine Erst-Emission ab Frühsommer möglich machen. Begleitet wird der Börsengang von der Investmentbank Berenberg, die in der Vergangenheit bereits andere Börsengänge von Rocket-Internet-Beteiligungen orchestriert hatte. Home24 und Rocket Internet wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern.

Sollte Home24 an die Börse gehen, wäre es nach dem Essenslieferdienst Delivery Hero und dem Kochboxen-Versender Hellofresh das dritte Unternehmen aus dem Reich von Rocket Internet, das sich aufs Parkett wagt. Rocket Internet besitzt derzeit 43 Prozent der Anteile des Onlinemöbelversenders.

Die Verluste des Start-ups betrugen in den ersten neun Monaten 2017 immer noch knapp 20 Millionen Euro bei einem Umsatz von lediglich 195 Millionen Euro. Bis zum Börsengang soll sich Home24 weiter der Profitabilität annähern. Aus dem Unternehmen verlautete, dass es wichtig sei, bis zum Börsengang eine Balance aus Wachstumsdynamik und sinkenden Verlusten zu halten. Home24-Co-Chef Philipp Kreibohm bezeichnete sein Unternehmen gegenüber dem manager magazin als "bodenständig, aber ehrgeizig".

In der letzten Finanzierungsrunde im Mai 2017 wurde Home24 von Rocket Internet mit 440 Millionen Euro bewertet, ein deutlicher Abschlag gegenüber den 981 Millionen Euro, die das Unternehmen seinen Anteilseignern noch im März 2016 wert gewesen war.



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ptb29 19.01.2018
1. Warum soll Home24 plötzlich profitabel werden?
Es ist einer von vielen Anbietern. Vielleicht bin ich zu alt, aber gerade bei Möbeln will ich sehen und anfassen.
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