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Quartalszahlen: Großbank HSBC macht deutliche Verluste

Europas größte Bank hat im vierten Quartal 2015 einen Verlust gemacht. Auch das Gesamtjahr fiel schwächer aus als erwartet.

HSBS-Zentrale in London: Konjunkturschwäche in China belastet Geschäft Zur Großansicht
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HSBS-Zentrale in London: Konjunkturschwäche in China belastet Geschäft

Die schwache Konjunktur in China hat Ende vergangenen Jahres das Geschäft der HSBC belastet. Im vierten Quartal machte Europas größte Bank einen unerwarteten Vorsteuerverlust in Höhe von 858 Millionen Dollar, teilte der Konzern mit.

Über das gesamte Jahr gesehen stieg der Vorsteuergewinn um ein Prozent auf 18,87 Milliarden Dollar. Das ist eine hohe Summe, aber deutlich weniger, als Experten erwartet hatten.

Das langsamere Wirtschaftswachstum in China erschwere das geschäftliche Umfeld, teilte HSBC mit. Man gehe aber weiter davon aus, dass die Volksrepublik den größten Beitrag zum weltweiten Wachstum leisten werde. Das in Hongkong gegründete Institut ist traditionell stark auf Asien konzentriert. Der Beitrag des Asien-Geschäfts zum Vorsteuergewinn stieg 2015 auf 83,5 Prozent.

Die HSBC hatte erst kürzlich entschieden, seine Zentrale in London zu belassen - selbst wenn Großbritannien die EU verlässt. Seit vergangenem Sommer forciert HSBC-Chef Stuart Gulliver einen Sparkurs und baut das Unternehmen um. Nun kündigte er an, das Türkei-Geschäft solle vorerst nicht verkauft, sondern stattdessen umgebaut werden.

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