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Urteil: Richter lehnen höhere Abfindung für HRE-Aktionäre ab

Deutsche Pfandbrief Bank: Richter halten Abfindung für sachgerecht Zur Großansicht
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Deutsche Pfandbrief Bank: Richter halten Abfindung für sachgerecht

Die Ex-Aktionäre der Hypo Real Estate sind gescheitert: Das Landgericht München verweigerte den Investoren nun eine höhere Abfindung. Das Angebot bei der Verstaatlichung der Bank sei angemessen gewesen.

München - Niederlage für mehr 200 ehemalige Aktionäre der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate: Das Landgericht München hat eine Klage der Investoren gegen den staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin zurückgewiesen. Die Höhe der Abfindung von 1,30 Euro je Aktie, die die Anleger im Jahr 2009 bei der Verstaatlichung des Unternehmens erhalten hatten, sei sachgerecht gewesen, entschied die 5. Kammer für Handelssachen.

Die Hypo Real Estate wurde in der Finanzkrise mit Staatshilfen von mehr als 100 Milliarden Euro vor dem Zusammenbruch gerettet. Der Bund verstaatlichte die Immobilienbank gegen den Widerstand vieler Aktionäre. Im Oktober 2009 setzte der Staat über den Bankenrettungsfonds den Zwangsauschluss der Anleger durch. Dass dies rechtmäßig war, hatten die Richter bereits im Januar 2011 festgestellt. Nach der Verstaatlichung wurde die HRE aufgespalten, in der Bad Bank fielen seitdem Verluste in Höhe von rund 13 Milliarden Euro an.

Zu den Klägern in dem Verfahren gehörte auch der US-Investor Christopher Flowers. Der Großaktionär der HRE hat rund eine Milliarde Euro bei der Verstaatlichung verloren und wehrt sich vehement gegen die Vorgehensweise des Bundes.

cte/dpa/Reuters

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insgesamt 14 Beiträge
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1. Aktionäre mit Sozialstaatsmentalität
rainer_daeschler 21.06.2013
Aktionäre mit Sozialstaatsmentalität. Ohne die Milliarden des Staates wäre die HRE überhaupt nicht mehr da.
2. 13 Milliarden Verluste
karlsiegfried 21.06.2013
Nur wegen dieser gottverdammten Zockerei. Und der Bürger wird zur Zahlung gezwungen. Dikatur in Reinform.
3. Was mit der HRE stattfand ist Raubritterei der
mischpot 21.06.2013
Finanzminister abgesegnet durch Ihre Helfer die Richter.
4. "Zockerei" war es leider nicht...
Trendgenerator 21.06.2013
Zitat von karlsiegfriedNur wegen dieser gottverdammten Zockerei. Und der Bürger wird zur Zahlung gezwungen. Dikatur in Reinform.
...das ist vom Ausdruck her zu hoch gegriffen. Es war schlicht Unvermögen (insbesondere auch von den Aufsichtsgremien!). Aber, Karlsiegfried, hätte die Kanzlerin den Laden platzen lassen, hätte der dt. Steuerzahler vermutlich ein Vielfaches der 13 Mrd. aufbringen müssen.
5.
zynisch 21.06.2013
Zitat von mischpotFinanzminister abgesegnet durch Ihre Helfer die Richter.
Ich wäre ja auch dafür gewesen, dass sich der Finanzminister gar nicht erst eingemischt und man die HRE völlständig abgewickelt hätte. Dann hätten alle Aktionäre gar nichts bekommen und das und zwar nur das wäre der einzig angemessene Weg gewesen. Wer Aktien an was auch immer hält, muss auch immer mit einem Totalverlust rechnen! Ich möchte mal wissen, woher überhaupt die Mentalität kommt, die Gesellschaft müsste hier unternehmerisches Risiko tragen. 130Mrd EURO hat das den deutschen steuerzahler bisher gekostet
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