Betrugsverdacht Fahnder durchsuchen HypoVereinsbank

Razzia bei der HypoVereinsbank: Laut einem Zeitungsbericht haben Ermittler die Zentrale in München und zwölf weitere Gebäude gefilzt. Es geht um mutmaßlichen Betrug bei Aktienhandelsgeschäften. Mehr als 60 Staatsanwälte, Steuerfahnder und Kriminalpolizisten waren im Einsatz.

HVB-Hochhaus in München: Ermittlungen gegen zahlreiche Beschuldigte
DPA

HVB-Hochhaus in München: Ermittlungen gegen zahlreiche Beschuldigte


München - Bei der HypoVereinsbank (HVB) ist es offenbar zu einer großangelegten Razzia gekommen. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ") durchsuchten am Mittwoch mehr als 60 Staatsanwälte, Steuerfahnder und Kriminalpolizisten die Münchner Bankzentrale und zwölf weitere Gebäude. Es gehe um den Verdacht der Steuerhinterziehung. Die Tochter des italienischen Konzerns Unicredit Chart zeigen soll daran mitgewirkt haben, den Fiskus bei Aktienhandelsgeschäften um knapp 124 Millionen Euro zu betrügen.

Dem "SZ"-Bericht zufolge wird das Verfahren von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt geführt. Auch das Bundeskriminalamt sei eingeschaltet. Ermittelt werde gegen zahlreiche Beschuldigte. Der HVB und einem Börsenhändler wird demnach vorgeworfen, sich den auf Kosten des Fiskus erzielten Profit geteilt zu haben. Dem Bericht zufolge ist dies offenbar kein Einzelfall. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums prüfen die Steuerbehörden von Bund und Ländern mehrere derartige Vorgänge.

Nach Einschätzung von Ermittlern könnte der Staat über Jahre hinweg um Milliardenbeträge erleichtert worden sein. Die Ermittler verdächtigen Käufer und Verkäufer großer Aktienpakete sowie am Handel beteiligte Banken, sich so abgesprochen zu haben, dass der Fiskus getäuscht wurde und mehr Steuern erstattete, als er zuvor eingenommen hatte. Das Finanzministerium spricht laut der "SZ" von "Geltendmachung ungerechtfertigter Steuererstattungsansprüche". Die inzwischen geänderten Gesetze seien widerrechtlich ausgenutzt worden.

dab/AFP



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insgesamt 71 Beiträge
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Seite 1
herdwangen 29.11.2012
1. optional
Irgendetwas muss da schief gelaufen sein, die bayerische Justiz haette sicher anders gehandelt, fehlender Anfangsverdacht. Haette jemand trotzdem geplaudert waere derjenige siche rin der Psychiatrie gelandet. HVB und bayerische Justiz haben da ja Erfahrung. Was fuer ein Sumpf ist doch die deutsche Bankenszene. Da wird nicht eine Sauerei ausgelassen.
cobdet 29.11.2012
2. Vielleicht wird einigen hier endlich
mal klar, das dies die wahren "Sozialschmarotzer" sind und nicht die ständig als Prügelknaben der Nation benutzten Harz4 - Empfänger.
betaknight 29.11.2012
3. Zumindest im Radio
Es wurde erwähnt dass die Vorsitzenden der HypoVereinsbank nichts von diesen kriminellen Machenschaften gewusst haben. Man könnte bösartig sein und behaupten, dass dies der Grund ist warum die Steuerfahnder ermittelt haben.
bieberh 29.11.2012
4. ...aber ändern tut sich nichts....
...Rückzahlung der Steuern, vielleicht noch eine Strafe...na ja bei den Gewinnen....veilleicht treten dann noch ein paar Herren zurück, um dann in anderen Banken wieder.... das ist doch zum Kotzen....
mansfield 29.11.2012
5. Na so was,
das überrascht mich nun aber wirklich. Hätte nie gedacht das so etwas in der Wirklichkeit vorkommt. Danke SPON!
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