Ifo-Index Stimmung deutscher Firmenchefs trübt sich leicht ein

Zuletzt war die Stimmung in deutschen Unternehmen auf einem Rekordhoch. Nun ist der Ifo-Geschäftsklimaindex leicht gesunken. Für die Zukunft bleiben die Führungskräfte aber optimistisch.

Baustelle in Berlin (Archiv)
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Baustelle in Berlin (Archiv)


Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zuletzt minimal eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im August geringfügig von 116 auf 115,9 Punkte. Die Stimmung sei aber weiterhin sehr gut, sagte der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs."

Der Rückgang ist demnach darauf zurückzuführen, dass die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage nicht mehr ganz so euphorisch bewerteten. Im Juli hatte die Stimmung in der deutschen Wirtschaft noch ein Rekordhoch erreicht. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate verbesserten sich dagegen. In der Autoindustrie hätten die Debatten über Dieselfahrzeuge und Kartellvorwürfe keine spürbaren Effekte hinterlassen.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als das wichtigste Konjunkturbarometer der deutschen Wirtschaft. Das Institut befragt dafür jeden Monat rund 7000 Unternehmen.

Deutlich eingetrübt hat sich die Lage im Einzelhandel. Das aktuelle Geschäft lief schlechter. "Auch die Erwartungen trübten sich ein. Insbesondere der Kfz-Einzelhandel trug zu der rückläufigen Entwicklung bei", sagte Fuest.

Der Großhandel beurteilte die jetzige Lage etwas ungünstiger, zeigte sich aber zuversichtlicher als im Juli. Auf dem Bau ging die Rekordjagd weiter - die Betriebe zeigten sich merklich zufriedener mit ihrer Geschäftslage und erwarten, dass die Geschäfte noch weiter anziehen werden.

asa/dpa



insgesamt 10 Beiträge
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globaluser 25.08.2017
1. Hä - steht nicht oben ein Artikel frei nach dem Motto, D geht es...
so gut wie. Wie passt das alles zusammen?
smartphone 25.08.2017
2. Die Lösung wieso
man von Eintrübung spricht, liegt doch klar auf der Hand ! - es ist Urlaubszeit, die Leutz die net in Malle etc hocken sind Prekäre Nonkonsumisten . Zudem man keine Slavenkräfte findet- also Azubis ...... Und die Leute, die ernsthaft auf Jobsuche sind ,verprellt man mit solchen Modalitäten ,daß erstens 10 Euro geboten, und 2-4 Stunden idealerweise pro Woche "freiwillig", also lohnfrei gearbeitet wird.... Offenbar hat sogar auf Politbüroebene erkannt, daß in Zeiten hoher Rendite diese wohl falsch allokiert wird.
querulant_99 25.08.2017
3.
Zitat von globaluserso gut wie. Wie passt das alles zusammen?
Bestens! Wohin geht's als nächstes, wenn Sie ganz oben auf dem Berg stehen?
lionel.logue 25.08.2017
4. Ist das Verdummung?
Ein "Geschäftsklimaindex", basierend auf Vermutungen und Einschätzungen eines auserwählten Personenkreises. Eine solche Zahl wird noch dazu mit Kommastelle angegeben, völlig irrational. Ein Unterschied von 116 auf 115,9 wird als "Eintrübung bezeichnet. Das ist ein identisches Ergbnis, mal davon abgesehen dass beide gleich schlecht ermittelt wurden. Sowas zu präsentieren und zu bewerten, kann nicht ernst genommen werden.
ptb29 25.08.2017
5. Der IFO- Index
Da ist der Wetterbericht genauer. Ich habe den Eindruck, das Geschäftsklima, das diese Kaffeesatzleser schätzen, wohl eher von den Außentemperaturen abhängt. Spiegel sollte einfach mal die eigenen Beiträge der letzten Tage zusammenfassen!
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