Gegen Warengutschein Ikea will gebrauchte Möbel zurückkaufen

Kunden, die mit ihren Ikea-Möbeln nicht mehr zufrieden sind, können sie dem Konzern in Zukunft zum Rückkauf anbieten - sofern sie in einem guten Zustand sind. Statt des Geldes erhalten sie dafür einen Warengutschein.

Ikea-Filiale in Berlin
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Ikea-Filiale in Berlin


Der Möbelriese Ikea will künftig gebrauchte Möbel zurückkaufen. In zunächst fünf Filialen können Kunden ab dem 1. September ihre nicht mehr benötigten Ikea-Möbel anbieten, teilte das Unternehmen mit. Über das Internet könne zuvor ein unverbindlicher Angebotspreis ermittelt werden. Der Kunde erhalte dann einen Warengutschein in dieser Höhe.

Der Möbelhändler begründet die Aktion damit, so zum nachhaltigen Konsum beizutragen. Auch andere Handelsunternehmen insbesondere aus dem Textilbereich bieten ähnliche Aktionen an.

Ikea will innerhalb der Aktion nur Waren im "einwandfreien bis guten Zustand" annehmen. Die Produkte sollen dann in der Fundgrube der Märkte ohne Preisaufschlag, aber mit zusätzlicher Mehrwertsteuer angeboten werden.

Die Aktion startet in Ikea-Filialen in Berlin-Lichtenberg, Siegen, Kaarst, Hannover-Expo Park und Würzburg.

Zuletzt hatte Ikea angekündigt, das Rückgaberecht des Konzerns zu verschärfen: Ab September dürfen Waren laut einem Bericht der "Welt" nur noch zurückgebracht werden, wenn sie neu und unbenutzt seien. Bisher gab es ein Rückgaberecht unabhängig vom Zustand der Produkte und ohne Angaben von Gründen.

SPIEGEL TV über die Verkaufstricks des schwedischen Möbelhauses

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cop/dpa-AFX



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