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Immobilienriese Gagfah Finanzaufseher erstatten Anzeige wegen Insiderhandel

Gagfah-Zentrale in Mülheim an der Ruhr: Börsenaufsicht sieht Verdacht bestätigtZur Großansicht
DPA

Gagfah-Zentrale in Mülheim an der Ruhr: Börsenaufsicht sieht Verdacht bestätigt

Die Börsenaufsicht sieht ihren Verdacht bestätigt und erstattet Strafanzeige: Beim massenhaften Verkauf von Gagfah-Aktien im Februar sollen Mitarbeiter Insiderwissen genutzt haben - wenig später stürzte der Kurs wegen einer Milliardenklage ab.

Bonn - Im Visier der Ermittler soll die Spitze des Unternehmens stehen: Die Börsenaufsicht BaFin hat wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien des Immobilienkonzerns Gagfah Strafanzeige erstattet. Die Untersuchungen der Behörde seien abgeschlossen und der Verdacht habe sich bestätigt, sagte BaFin-Sprecher Ben Fischer. Der Staatsanwaltschaft Düsseldorf sei die Anzeige mit den Untersuchungsergebnissen zugestellt worden.

Vor allem Gagfah-Geschäftsführer William Brennan soll unbestätigten Berichten zufolge zu den Beschuldigten gehören. Brennan hatte am 3. Februar Gagfah-Aktien im Wert von 4,7 Millionen Euro verkauft - vier Wochen später wurde bekannt, dass die Stadt Dresden eine Milliardenklage gegen die Gagfah erwägt, was den Kurs abstürzen ließ. Das "Handelsblatt" hatte bereits im März über Ermittlungen der BaFin gegen Brennan berichtet. Der Manager ließ die Vorwürfe über eine Sprecherin bestreiten.

Nun erklärte der Gagfah-Verwaltungsrat, ihm seien nach eigenen Untersuchungen keine Tatsachen bekanntgeworden, "welche den Verdacht einer Straftat begründen". Verwaltungsrat und Geschäftsführung würden auch weiterhin mit den Behörden zur Aufklärung der Angelegenheit kooperieren. Die Gagfah ist nach eigenen Angaben mit rund 155.000 Mietwohnungen das größte an der Börse notierte Wohnungsunternehmen in Deutschland.

Die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf bestätigte den Eingang der Strafanzeige. Es sei aber noch unklar, welche Behörde den Fall übernehmen werde. "Die Prüfung der Zuständigkeit ist in diesem Verfahren sehr kompliziert", sagte Oberstaatsanwalt Ralf Möllmann. Vor einer Klärung werde man sich deswegen mit inhaltlichen Auskünften zum Fall bedeckt halten.

Das ARD-Magazin "Monitor" will am Donnerstag näher über den Fall berichten. Die Bonner Aufsichtsbehörde habe eine 50-seitige Anzeige an die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft weitergeleitet, berichtet "Monitor". Nach Angaben der Strafverfolger würden insgesamt fünf Personen beschuldigt.

fdi/dpa/Reuters/dapd

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welche Behörde zuständig ist. Hatten wir sowas nicht auch bei Zumwinkel, dem dadurch der Knast erspart blieb. So nette Mitarbeiter hat die Staatsanwaltschaft. Putzig.
Zitat von sysopDie Börsenaufsicht sieht ihren Verdacht bestätigt und erstattet Strafanzeige: Beim massenhaften Verkauf von Gagfah-Aktien im Februar sollen Mitarbeiter*Insiderwissen genutzt haben - wenig später stürzte der Kurs wegen einer Milliardenklage ab. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,790347,00.html
welche Behörde zuständig ist. Hatten wir sowas nicht auch bei Zumwinkel, dem dadurch der Knast erspart blieb. So nette Mitarbeiter hat die Staatsanwaltschaft. Putzig.
So einen Fall hat es natürlich in NRW noch nie gegeben, da ist es schon begreiflich, wenn die Oberstatsanwältin nichtweiß, wer dafür zuständig ist. Fünf Beschuldigte und wahrscheinlich gehen die Nachnamen mit verschiedenene [...]
Zitat von sysopDie Börsenaufsicht sieht ihren Verdacht bestätigt und erstattet Strafanzeige: Beim massenhaften Verkauf von Gagfah-Aktien im Februar sollen Mitarbeiter*Insiderwissen genutzt haben - wenig später stürzte der Kurs wegen einer Milliardenklage ab. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,790347,00.html
So einen Fall hat es natürlich in NRW noch nie gegeben, da ist es schon begreiflich, wenn die Oberstatsanwältin nichtweiß, wer dafür zuständig ist. Fünf Beschuldigte und wahrscheinlich gehen die Nachnamen mit verschiedenene Buchstaben an, das kann einen schon in die Verzweiflung treiben - sehr, sehr komplex.
Hardliner 1 06.10.2011
Die Gagfah ist meines Wissens im Besitz einer amerikanischen Heuschrecke namens Fortress und mostet die gekauften Wohnungen nach Strich und Faden aus: Kaum Instandhaltungsinvestitionen aber permanente Mietsteigerungen. Von den [...]
Zitat von sysopDie Börsenaufsicht sieht ihren Verdacht bestätigt und erstattet Strafanzeige: Beim massenhaften Verkauf von Gagfah-Aktien im Februar sollen Mitarbeiter*Insiderwissen genutzt haben - wenig später stürzte der Kurs wegen einer Milliardenklage ab. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,790347,00.html
Die Gagfah ist meines Wissens im Besitz einer amerikanischen Heuschrecke namens Fortress und mostet die gekauften Wohnungen nach Strich und Faden aus: Kaum Instandhaltungsinvestitionen aber permanente Mietsteigerungen. Von den ursprünglichen Vorstandsmitgliedern ist kein einziger mehr im Amt. Der Amerikaner Walter Brennan hat das Sagen. Sitz des Unternehmens ist Luxemburg.
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