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Interim-Manager Reingehen, retten, rausgehen

Schnell rein, schnell raus: Interim-Manager kommen, wenn es brennt - und gehen wiederZur Großansicht
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Schnell rein, schnell raus: Interim-Manager kommen, wenn es brennt - und gehen wieder

2. Teil: Der Ruf der Aufräumer

Obwohl er mehr arbeite als früher, sei er ausgeglichener, sagt Hippe. "Ich verbringe meine Wochenenden gedankenfrei." Denn er kann sich aus der Unternehmenspolitik raushalten, muss sich nicht aus Karrieregründen profilieren oder jahrelange Konflikte aushalten. Er muss nur seinen Job gut machen und kann dann gehen.

Weil dieser Job oft mit Veränderungen und manchmal auch mit Kündigungen verbunden ist, hängt den Interim-Managern der Ruf der Aufräumer an. "Dann heißt es, die machen die Drecksarbeit und schmeißen Leute raus", sagt Jens Christophers. "Dabei ist das nur ein kleiner Ausschnitt, die wirkliche Arbeit sieht anders aus." Christoph Hippe sagt sogar, viele Mitarbeiter seien froh, dass endlich jemand käme, der die Probleme der Abteilung löst. "Wir sind ja keine Rambos. Wir verschaffen uns objektiv ein Bild und ergreifen dann Maßnahmen."

Unternehmen zahlen Interim-Managern im Durchschnitt 1100 Euro pro Tag. Dafür, sagt Jens Christophers vom Dachverband, fielen keine Sozialabgaben an, kein bezahlter Urlaub, keine Kosten für Firmenwagen und Sekretärin - "und vor allem keine Entsorgungskosten wie eine Abfindung". Außerdem könne ein Interim-Manager innerhalb von zwei Wochen anfangen, bei einer regulären Führungskraft dauere das meist Monate.

Allerdings müssen Manager wie Christoph Hippe damit rechnen, dass sich nicht gleich das nächste Projekt anschließt. Hippe erholt sich in diesen freien Wochen beim Sport, in der Natur und mit seiner Familie. "Das brauche ich dann auch, genau wie meine Partnerin", erzählt er. "Denn eine Beziehung in der Woche nur über das Telefon zu führen, ist natürlich auf Dauer auch nicht so toll."

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insgesamt 9 Beiträge
juergw. 15.07.2010
Das ist doch eher- Reingehen ,das letzte Kapital in die Tasche stopfen,dann rausgegehen.Firma insolvent ! Oder als Sanierungsmaßnahme die Hälfte der Belegschaft feuern-super Kosteneinsparung !!!Und alles gut bezahlt ?? Früher [...]
Das ist doch eher- Reingehen ,das letzte Kapital in die Tasche stopfen,dann rausgegehen.Firma insolvent ! Oder als Sanierungsmaßnahme die Hälfte der Belegschaft feuern-super Kosteneinsparung !!!Und alles gut bezahlt ?? Früher wurde so etwas als Verbrecher bezeichnet.
cor 15.07.2010
...,dass ein derartiger Beitrag hier kommt. Aber ist ja auch logisch: Alle, die in Ihrer Berufsbezeichnung irgendwo ein "Manager" drin haben, sind schon per Definition böse, asozial, kriminell und verdienen mindestens [...]
Zitat von juergw.Das ist doch eher- Reingehen ,das letzte Kapital in die Tasche stopfen,dann rausgegehen.Firma insolvent ! Oder als Sanierungsmaßnahme die Hälfte der Belegschaft feuern-super Kosteneinsparung !!!Und alles gut bezahlt ?? Früher wurde so etwas als Verbrecher bezeichnet.
...,dass ein derartiger Beitrag hier kommt. Aber ist ja auch logisch: Alle, die in Ihrer Berufsbezeichnung irgendwo ein "Manager" drin haben, sind schon per Definition böse, asozial, kriminell und verdienen mindestens 2 Milliarden pro Monat. Ohne Ausnahme! Ich kann Ihnen gar nicht sagen wie ich dieses unüberlegte und bevorurteilte Schubladendenken satt habe.
mmueller60 15.07.2010
1.100 Euro pro Tag? Ist das ein schlechter Scherz? Jeder Simpel-Unternehmensberater oder IT-Berater von einem Beratungshaus kostet mehr. Oder ist eine Stelle verrutscht? bei 11.000 Euro pro Tag käme das wenigstens mit dem Text [...]
1.100 Euro pro Tag? Ist das ein schlechter Scherz? Jeder Simpel-Unternehmensberater oder IT-Berater von einem Beratungshaus kostet mehr. Oder ist eine Stelle verrutscht? bei 11.000 Euro pro Tag käme das wenigstens mit dem Text hin, die Interimsmanager würden "extrem gut bezahlt".
wekrue 15.07.2010
im zwischenmenschlichen Bereich einen Quicky. Oder einen Vergleich aus der Tierwelt. Der Büffel ist erlegt, die Löwen haben sich voll gefressen, dann kommen die Hyänen dran und die Geier besorgen den Rest. Erstaunlich wie wenig [...]
im zwischenmenschlichen Bereich einen Quicky. Oder einen Vergleich aus der Tierwelt. Der Büffel ist erlegt, die Löwen haben sich voll gefressen, dann kommen die Hyänen dran und die Geier besorgen den Rest. Erstaunlich wie wenig sich der Mensch da unterscheidet.
e-ding 15.07.2010
Drollig! Ein Interimsmanager hat in der Regel weder etwas mit Sanierung, noch mit der Freisetzung von Arbeitnehmern zu tun. Er ist nicht immer Startegie- oder M&A-Berater. Aber um hier Unterschiede auszumachen muss sich [...]
Drollig! Ein Interimsmanager hat in der Regel weder etwas mit Sanierung, noch mit der Freisetzung von Arbeitnehmern zu tun. Er ist nicht immer Startegie- oder M&A-Berater. Aber um hier Unterschiede auszumachen muss sich das Proletariat schon etwas intensiver mit den entsprechenden Berufsbildern auseinandersetzen aber das ist natürlich schwieriger, als den Stempel überall dort aufzudrücken, wo "Manager" draufsteht. Schöne, kleine einfache Welt!
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