Internet-Forschung Grün, wolkig, immer und überall

Die Computer- und Handy-Welt steht vor gewaltigen Umbrüchen - wie gewaltig, prognostizieren Experten jetzt in einer neuen Studie. Bald soll es mehr internetfähige Mobilgeräte als PC geben, wir werden Informationen völlig anders organisieren als heute: SPIEGEL ONLINE blickt in die Zukunft.

Google-Handy Nexus One: Mega-Trend mobiles Internet
dpa

Google-Handy Nexus One: Mega-Trend mobiles Internet

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Hamburg - Der IT- und Telekommunikationssektor steuert im Eiltempo in eine neue Ära. Manche Handys sind mittlerweile schlauer als PC - sie ermöglichen von fast überall aus den Zugang zum Internet, über intelligente Anwendungen verschaffen sich Nutzer auf Knopfdruck umfassende Informationen über ihre Umgebung.

Auch die Art, wie wir Computer nutzen, verändert sich. Daten, Programme, ganze Unternehmensnetzwerke können mittlerweile auf externe Server ausgelagert werden - Cloud Computing ist das Schlagwort. Nutzer bekommen jederzeit an jedem Ort Zugang zu ihrer gewohnten Arbeitsumgebung.

Dazu wird das Internet durch soziale Netzwerke wie Facebook immer stärker sozialisiert, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gewinnen auch in Computerfirmen rasch an Bedeutung ("Green IT") - Experten sind sich weitgehend einig darüber, dass diese Megatrends im anbrechenden Jahrzehnt die IT-Branche entscheidend umformen werden. Das Marktforschungsinstitut Gartner hat diese Prognosen nun in einer umfassenden Trendstudie genauer untersucht. Es beleuchtet, welche langfristigen Veränderungen IT-Abteilungen in den kommenden Jahren durchlaufen und wie diese Prozesse die Geschäftswelt und die Gesellschaft verändern.

SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Prognosen für die IT-Zukunft:



Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 9 Beiträge
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Seite 1
karsten112 14.01.2010
1. oh je...
.. Zitat: Mit einem Klick aufs Handy bekommt man Informationen zu fotografierten Objekten oder Dingen in der Nähe seines Standorts. Zitat Ende... Früher hat man einfach mal jemanden gefragt. Mal ne andere Frage : Wer nutzt eigentlich " Fratzenbuch " also ich kenne keinen und ich kenne eine Menge Leute. "Facebook" in jeden SPON Artikel, angeblich 350 Mio User, aber keine benutzt es. Muß wohl so ähnlich wie bei MC Donalds sein..
austromir 14.01.2010
2. Insider
Zitat von sysopDie Computer- und Handywelt steht vor gewaltigen Umbrüchen - wie gewaltig, prognostizieren Experten jetzt in einer neuen Studie. Bald soll es mehr internetfähige Mobilgeräte als PCs geben, wir werden Informationen völlig anders organisieren als heute: SPIEGEL ONLINE blickt in die Zukunft. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671879,00.html
Berauschend! Cloud Computing! Klingt fast wie das alte Konzept von Servern die Klienten bedienen! Und im Jahr 2014 werden 20% aller Firmen ganz sicher ihre Personaldaten und ihre vertraulichen Produktdaten in Indien auf billigen Platten liegen haben. Total überraschend auch dass Green IT jetzt wichtig werden soll. Wo doch bisher niemand diskutiert hat über den Energieverbrauch von Rechner (gut: IBM hat dazu seit längerem Produktangebote aber solche Kleinstfirmen werden ja normalerweise nicht öffentlich wahr genommen) Bisher hat man darüber nur in Fachblättern wie "Bild" lesen können. Jetzt weiss es auch das breite(!) Publikum und es wird wohl Mainstream werden - wenn man Gartner glauben darf. Man fragt sich welche Genies diese Studie gemacht haben. Bei der nächsten Studie finden die womöglich dann heraus, dass man handys telefonieren kann! Alles ist möglich!
barrufet 14.01.2010
3. Immer schoen den Kopf in den Sand stecken
Zitat von karsten112.. Zitat: Mit einem Klick aufs Handy bekommt man Informationen zu fotografierten Objekten oder Dingen in der Nähe seines Standorts. Zitat Ende... Früher hat man einfach mal jemanden gefragt. Mal ne andere Frage : Wer nutzt eigentlich " Fratzenbuch " also ich kenne keinen und ich kenne eine Menge Leute. "Facebook" in jeden SPON Artikel, angeblich 350 Mio User, aber keine benutzt es. Muß wohl so ähnlich wie bei MC Donalds sein..
Wie komme ich am schnellsten von A nach B unter Beruecksichtigung von Mietfahrraedern, Oeffentlichen Verkehrsmitteln (Fahrkartenkauf inkl.) und Fussweg? Wo krieg ich jetzt schnell noch xyz her? Etc, etc.. Frueher hat man da also einfach jemaden gefragt. Alles klar... Ich kenne auch eine Menge Leute, und unter denen sind wenige, die nicht Facebook, Xing, LinkedIn oder Plaxo benutzten, bzw. dort zumindest hin und wieder mal reinschauen. Keiner benutzt das? (Ihre) Ignoranz wird nicht verhindern, dass der Stellenwert dieser Plattformen weiter zunehmen wird. Und das ist auch gut so.
barrufet 14.01.2010
4. Das boese, boese Inder-Net
Zitat von austromirBerauschend! Cloud Computing! Klingt fast wie das alte Konzept von Servern die Klienten bedienen! Und im Jahr 2014 werden 20% aller Firmen ganz sicher ihre Personaldaten und ihre vertraulichen Produktdaten in Indien auf billigen Platten liegen haben. Total überraschend auch dass Green IT jetzt wichtig werden soll. Wo doch bisher niemand diskutiert hat über den Energieverbrauch von Rechner (gut: IBM hat dazu seit längerem Produktangebote aber solche Kleinstfirmen werden ja normalerweise nicht öffentlich wahr genommen) Bisher hat man darüber nur in Fachblättern wie "Bild" lesen können. Jetzt weiss es auch das breite(!) Publikum und es wird wohl Mainstream werden - wenn man Gartner glauben darf. Man fragt sich welche Genies diese Studie gemacht haben. Bei der nächsten Studie finden die womöglich dann heraus, dass man handys telefonieren kann! Alles ist möglich!
Natuerlich werden sie das. Das haben sie naemlich heute auch schon. Wichtige Daten liegen auf Platten in Rechenzentren, Server werden von Dienstleistern betrieben, Applikationen von Dienstleistern betreut (AMS). Seit Jahren schon. Kuerzlich wurde angekuendigt, dass z.B. E.ON seinen Rechenbetrieb auslagert. Ob die Daten nun in Indien oder Hannover liegen, ist denen voellig schnuppe. Ehrlich. Daten muessen abgesichert werden und der zuverlaessige, hochverfuegbare Betrieb sichergestellt werden. Das ist heute schon so und wird sich morgen nicht aendern. Auch Cloud Cumputing bedeutet nicht, dass der Datenzugriff ueber ungesicherte Netzsegmente erfolgt.
Fackus 14.01.2010
5. wenn man den Artikel liest
wird einem klar: Das wird ein Jahrzehnt der Deppen und der Verarschten. Und 2020 machen alle grosse Augen und rennen in den nächsten Irrsinn. Grins.
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