Italiens Ex-Ministerpräsident: Wie Berlusconis Imperium zerbröselt

Von , Rom

Schrumpfende Börsenkurse, einbrechende Gewinne, zerstrittene Kinder: Mit dem politischen Aus gerät Italiens ehemaliger Regierungschef Berlusconi auch wirtschaftlich unter Druck. Ohne die politische Macht könnte sein weitverzweigtes Finanz- und Medienreich kollabieren.

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REUTERS

Als Silvio Berlusconi noch Ministerpräsident war, wollte er lange Zeit nichts von der Wirtschaftskrise in Italien wissen. Jetzt, wo er als Regent abdanken musste, bekommt er sie hautnah zu spüren: In seinem weitverzweigten Medien- und Finanzkonzern geht es gerade an allen Ecken und Enden bergab. So abrupt das politische Ende für Berlusconi gekommen ist, so schnell scheint auch seine wirtschaftliche Macht zu schwinden.

Da ist zum einen das Fernsehgeschäft der Firma Mediaset. Drei TV-Sender - Retequattro, Canale Cinque, Italia Uno - gehören dazu, außerdem eine breite Palette von Sparten-Pay-TV, die größte Werbefirma des Landes und Beteiligungen an Funk- und Fernsehhäusern in Spanien, den Niederlanden, USA und sogar in China. Regelmäßig hat die Firma satte Gewinne eingefahren, allein im vergangenen Jahr rund 430 Millionen Euro. 39 Prozent davon flossen, entsprechend den Anteilen, stets Berlusconis Familien-Holding Fininvest zu.

Doch diese Zeiten scheinen vorbei zu sein: In diesem Jahr werde der Mediaset-Gewinn um mindestens hundert Millionen Euro schrumpfen, schätzen Wirtschaftsexperten. Und das ist erst der Anfang, tatsächlich gehen viele Branchenkenner von einer längeren Talfahrt aus.

Berlusconis Mediaset-Aktien: Minus 60 Prozent

Das zeigt sich bei den Aktienkursen Chart zeigen von Mediaset. Die haben sich schon in den langen Monaten der politischen und wirtschaftlichen Agonie Italiens in diesem Jahr fast halbiert. Mit Berlusconis Sturz vom Regentensessel gingen die Kurse noch weiter runter. Kostete das Stück vor einem Jahr rund fünf Euro, liegt der Preis jetzt bei etwa zwei Euro. Das ist ein Wertverlust von rund 55 Prozent. Ohne den politischen Schirmherrn, so scheint es, trauen die Anleger der Firma nicht mehr viel zu.

Eine Sorge, die durchaus berechtigt scheint. Denn das wichtigste Pfund, mit dem Mediaset stets wuchern konnte, war ihr Hauptaktionär Berlusconi - zumal, als der Regierungschef war. Der sorgte ganz allein dafür, dass die Kasse klingelte. So gingen 63 Prozent der italienischen Fernsehwerbung an die Mediaset-Sender, obwohl deren Zuschaueranteil unter 40 Prozent lag. Die Großunternehmen des Landes hatten milliardenschweren Staatsaufträge im Blick, brauchten gelegentlich politischen Beistand gegen widrige Kartellgesetze oder allzu forsche Auslandskonkurrenz. Letztlich hing alles vom großen Zampano in Rom ab, dem Mediaset-Aktionär Berlusconi. Jeder Werbeauftrag schien da gut angelegtes Geld.

Jetzt aber richten sich die Aktionäre und Geschäftspartner auf die Zeit nach Berlusconi ein - und das bekommt die Berlusconi-Familie direkt zu spüren. Denn Mediaset-Großaktionär ist die Berlusconi-Holding Fininvest. Über diese hat der Clan regelmäßig rund 200 Millionen Euro im Jahr bekommen. Jetzt soll es - zum ersten Mal seit zehn Jahren - keine Dividende geben.

Das liegt freilich nicht nur an der Fernsehflaute. Auch andere Perlen in der Familienschatulle schimmern nicht mehr so schön, seit der Familienvorstand die politische Macht verspielt hat.

Berlusconis Fußballclub: 400 Millionen Euro Schulden

Zu Berlusconis Fininvest gehören zum Beispiel 50 Prozent des renommierten Buchverlags Mondadori - der größte Italiens, mit etwa 30 Prozent Marktanteil - sowie die Finanzgruppe Mediolanum, der erfolgreiche Fußballclub AC Mailand und die Zeitung "Il Giornale", die aus wettbewerbsrechtlichen Gründen Silvios Bruder Paolo kontrolliert. Und aus vielen Teilen des großen Berlusconi-Reiches häufen sich jetzt die schlechten Nachrichten.

Die Defizitmeldungen von Berlusconis Kicker-Truppe gehören dabei noch zu den eher harmloseren. Die Verluste des vorigen Jahres, als der Club zum 18. Mal Meister wurde, kletterten auf 70 Millionen Euro, offenbarte der Vorstand kürzlich. Damit wuchs der Schuldenberg auf über 400 Millionen. Jetzt sollen Spielergehälter gekürzt werden.

Um größere Beträge geht es in Sachen Mondadori. 560 Millionen Euro soll Berlusconi als Schadensersatz an seinen ewigen Konkurrenten Carlo De Benedetti zahlen. Mit dem Verleger - unter anderem der linksliberalen und Berlusconi-kritischen Tageszeitung "La Repubblica" - hatte Berlusconi vor gut zwanzig Jahren um das Verlagshaus Mondadori gerungen, das damals zum Verkauf stand. Ein römisches Gericht sprach Mondadori schließlich Berlusconi zu.

Der entscheidende Richter, so urteilte ein Strafgericht im Jahre 2007, sei von Berlusconi bestochen worden. Der konnte strafrechtlich zwar nicht mehr belangt werden, die Tat war schon verjährt. Aber der zivilrechtliche Ausgleichsanspruch von De Benedetti ging weiter den Weg durch die Mühlen der Justiz. In zweiter Instanz ist Fininvest nun zur Zahlung von mehr als einer halben Milliarde Euro verurteilt worden. Noch klammert sich die Berlusconi-Sippe zwar an die Hoffnung auf ein milderes Urteil in der letzten Instanz. Doch der ultimative Versuch des großen "Cavaliere", dieses Problem wie so viele andere zuvor auch politisch zu lösen, scheiterte kläglich: Klammheimlich hatte Berlusconi noch als amtierender Premier versucht, in das Sparpaket der Regierung eine unauffällige Klausel schreiben zu lassen, wonach derart hohe Entschädigungen rechtlich nicht mehr zulässig wären. Doch die Sache fiel auf, die Opposition schlug Krach, den eigenen Leuten war es hochnotpeinlich - schließlich wurde die Regelung kurz vor der Abstimmung aus dem Programm gestrichen.

Alimente in Millionenhöhe

Auch eine andere Nothilfe des Politikers Berlusconi für den Unternehmer Berlusconi erweist sich jetzt als fatal: Mediaset soll illegale Beihilfen in Millionenhöhe zurückzahlen, entschied der Europäische Gerichtshof. Das Geld bekamen TV-Zuschauer, die sich einen Decoder fürs terrestrische Digitalfernsehen kauften. Das war vorteilhaft für Italiens Staatsfernsehen Rai und Berlusconis Privatsender, weil die terrestrisch senden und so viele neue Digital-Kunden gewannen. Von Nachteil war es für Berlusconis Konkurrenten, den Australier Rupert Murdoch. Denn dessen Pay-TV-Programme kommen via Satellit ins Haus. Und für diese Decoder gab es keinen Staatszuschuss. Murdoch beschwerte sich und bekam jetzt Recht. Mediaset soll zahlen.

Und als ob all das nicht reichen würde, droht Berlusconi auch noch aus der Familie Ungemach. Seine zweite Ehefrau, Veronica Lario, die sich im Mai 2009 von ihrem Mann wegen dessen sexueller Eskapaden getrennt hatte, verlangt eine üppige Apanage. 3,5 Millionen Euro pro Monat, so heißt es, habe sie eingefordert. Bestätigt haben sie oder ihr Noch-Gatte die Zahl freilich bislang nicht.

Zudem will Frau Lario durchsetzen, dass die drei Kinder aus ihrer Ehe mit Berlusconi, dessen zweiter Verbindung, wichtige Funktionen im Familienkonzern bekommen. Bis zuletzt hatte Berlusconi versucht, das mit einer Änderung des Erbrechts zu torpedieren. Es ist ihm nicht gelungen. Nun steht eine neue Aufteilung der Zuständigkeiten an, die bislang vor allem die beiden Sprösslinge aus Berlusconis erster Ehe innehaben. Ein sich verbissen streitendes Kinder-Quintett in führenden Positionen könnte die Firmengruppe weiter schwächen, fürchten Wirtschaftsexperten.

Held der Arbeit

"Ich werde mich wieder mehr um mein Unternehmen kümmern", hatte Berlusconi nach seinem Abgang aus der Regierung angekündigt. Der Jubel darüber hielt sich an den Märkten allerdings in Grenzen. Denn er kann seine Firmen nicht mehr wie bisher mit Gesetzen und Vergünstigungen schützen. Zumindest derzeit nicht. Ob aber allein seine unternehmerischen Fähigkeiten das angeschlagene Imperium sanieren können, scheint fraglich.

Denn schon die erste Entscheidung nach seiner "Ich werde mich kümmern"-Verheißung gilt vielen Beobachtern als problematisch. Gemeinsam mit der italienischen Beteiligungsfirma Clessidra, will Mediaset eine Mehrheitsbeteiligung an der niederländischen Produktionsfirma Endemol erwerben. Mit etwa 270 Millionen Euro soll die derzeitige 33-Prozent-Beteiligung auf 51 Prozent aufgestockt werden. Endemol ist zwar einer der größten Fernsehproduzenten der Welt, produziert Erfolgssendungen wie "Wer wird Millionär" oder "Rette die Million". Aber die Sache hat einen Haken: Die Firma soll etwa 2,8 Milliarden Euro Schulden aufgetürmt haben.

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1. enteignen
alterkaufmann 02.12.2011
Zitat von sysopSchrumpfende Börsenkurse, einbrechende Gewinne, zerstrittene Kinder: Mit dem politischen Aus gerät Italiens ehemaliger Regierungschef Berlusconi auch wirtschaftlich unter Druck. Ohne die politische Macht könnte sein weitverzweigtes Finanz- und Medienreich kollabieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800279,00.html
Da dieser "Kerl" während seiner Regierungszeit alle Gesetze zu seinen Gunsten geschaffen bzw. geändert hat und somit sein privates Imperium bereichert hat, sollte man ihn nun durch entsprechende Gesetzesänderungen auch wieder enteignen.
2. Effekt.
siebke 02.12.2011
Für mich ist das ein Domino-Effekt. Das Imperium war auf sehr korrupten Beinen gestellt, fällt erst mal die politische Macht bleibt nicht mehr viel übrig.
3. Wes' Brot ich ess'
mann-in-kapstadt 02.12.2011
... wie stark der Erfolg von Mediaset an die politische Macht Berlusconis geknuepft war zeigt sich ja nicht erst seit des Kursverfalls in diesem Jahr. Schon seit dem Ende seiner zweiten Amtszeit in 2006 ist der Kurs von rund 11 Euro auf den heutigen Stand gefallen. Das ist ein Wertverlust von satten 80% in fuenf Jahren. Interessant waere es doch sicherlich, mal die Verflechtungen von Unternehmerfamilien mit der Politik in marktwirtschaftlich-demokratischen Laendern zu untersuchen. Es muss ja nicht immer der Patriarch selber die politische Macht in der Hand halten. Wie sieht denn das so aus bei dem Familien Clan Porsche/Piech? Quandt? Oder internationale Familien wie Rockefeller, die Toyoda Familie oder die chaebol von Samsung und Hyundai? Dass politischer Einfluss und unternehmerischer Erfolg oft Hand in Hand gehen lehrt uns ja die Geschichte eindrucksvoll (man denke nur an den Fugger-Einfluss auf die Weltlaeufte), und oftmals ist Letzteres fuer Ersteres die Einstiegskarte, waehrend danach Ersteres den Fortbestand des Letzteren sichern hilft.
4. enteignen!
alterkaufmann 02.12.2011
Zitat von sysopSchrumpfende Börsenkurse, einbrechende Gewinne, zerstrittene Kinder: Mit dem politischen Aus gerät Italiens ehemaliger Regierungschef Berlusconi auch wirtschaftlich unter Druck. Ohne die politische Macht könnte sein weitverzweigtes Finanz- und Medienreich kollabieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800279,00.html
Da dieser "Kerl" während seiner Regierungszeit alle Gesetze zu seinen Gunsten geschaffen bzw. geändert hat und somit sein privates Imperium bereichert hat, sollte man ihn nun durch entsprechende Gesetzesänderungen auch wieder enteignen.
5. Berlusconi
Inuk 02.12.2011
Zitat von sysopSchrumpfende Börsenkurse, einbrechende Gewinne, zerstrittene Kinder: Mit dem politischen Aus gerät Italiens ehemaliger Regierungschef Berlusconi auch wirtschaftlich unter Druck. Ohne die politische Macht könnte sein weitverzweigtes Finanz- und Medienreich kollabieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,800279,00.html
Ist es verwerflich, wenn ob des Benehmens dieses Mannes bei mir Schadenfreude aufkommt? Wenn ich daran denke wie der Cavaliere unsere Bundeskanzlerin und deren Gipfel-Gäste warten ließ, als sie geschlossen über die Kehler Europabrücke nach Straßburg gehen wollten und er gestenreich mit seinem Handy am Rheinufer telefonierte. Unverschämt! Aber hier hat sich gezeigt, dass Frau Merkel eine ganz große Dame ist. Sie ließ Berlusconi alleine über die Brücke gehen. War das damals schon ein Signal?
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Berlusconi und seine Skandale
Mafia, Korruption und wilde Partys - Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist nicht nur wegen politischer Verdienste in die Schlagzeilen geraten.
Junge Frauen
Mit seinem großherzigen Einsatz für ein Partygirl sorgte Berlusconi im Oktober für Aufsehen. Der 74-Jährige soll eine junge Marokkanerin mit einem Anruf vor der Justiz bewahrt haben. Berichten zufolge soll er die 17-Jährige nicht nur zu Festen in seine Residenz bei Mailand eingeladen haben, sondern sie höchstpersönlich vor einer Festnahme wegen Diebstahls bewahrt haben.

Als Kandidatinnen der Regierungspartei für die Europawahl 2009 schlug Berlusconi drei junge Schönheiten vor: eine ehemalige TV-Ansagerin, eine Fernsehschauspielerin und eine Sängerin. "Schamlose Luder im Dienst der Macht", kommentierte seine damalige Ehefrau Veronica Lario. Sie reichte 2009 die Scheidung ein.

Eine angebliche Affäre mit der Schülerin Noemi Letizia hatte schon zuvor für Aufsehen gesorgt. Nach einem Besuch des Medienmoguls auf Noemis Party zum 18. Geburtstag hatte Lario öffentlich gesagt, Berlusconi treffe sich "mit Minderjährigen". Gerüchte um eine Liaison mit der Schülerin, die ihn "Papi" nannte, wies er zurück.

Mafia-Verdacht
Im März wurde ein Senator von Berlusconis Regierungspartei PdL unter Mafia-Verdacht festgenommen. Unter anderem geht es um Wahlbetrug und Geldwäsche. Der Politiker soll zudem mit Hilfe der Mafia ins Parlament gekommen sein. Zuvor hatte ein ehemaliger Mafiakiller Berlusconi vor Gericht mit einer Serie von Bombenanschlägen in Verbindung gebracht.
Entgleisungen
Erst sorgte Silvio Berlusconi mit einem Hitler-Witz für Wirbel, dann erregte er mit einem Juden-Witz im Oktober großen Unmut: Die Empörung über Berlusconi war groß - doch der Premier leistet sich immer neue Entgleisungen. Jüngster Fauxpas: Auf harsche Kritik an seinem mutmaßlichen Interesse an einem minderjährigen Partygirl sagte Berlusconi, er schaue eben gerne Frauen an, das sei besser "als schwul zu sein".

Bereits nach einem Erdbeben in den Abruzzen 2009 gab Berlusconi den in Zelten untergebrachten Opfern Empfehlungen der besonderen Art. "Man muss es eben nehmen wie ein Camping-Wochenende", sagte er bei einem Besuch in der Region. Bei der Katastrophe waren mehr als 290 Menschen ums Leben gekommen, 50.000 wurden obdachlos.

Bestechungsvorwürfe
Ein Korruptionsprozess gegen Berlusconi wurde 2008 vorübergehend ausgesetzt, weil ihm ein neues umstrittenes Gesetz Immunität verlieh. Zuvor musste sich der Medien-Milliardär wegen der Bestechung des britischen Anwalts David Mills verantworten. 1998 soll Berlusconi 600.000 US-Dollar, umgerechnet 446.000 Euro, bezahlt haben, damit dieser in Prozessen gegen seinen Medienkonzern Falschaussagen macht. Das Verfassungsgericht hat das Gesetz mittlerweile gekippt. Mehrere Verfahren gegen Berlusconi können damit neu aufgerollt werden.