Funke-Springer-Deal Kartellamt erlaubt Verkauf erster Zeitungen

Der Ausverkauf der Print-Sparte bei Springer geht voran. Das Bundeskartellamt hat den Verkauf des "Hamburger Abendblatts", der "Berliner Morgenpost" und einiger Zeitschriften an die Funke-Gruppe genehmigt. Über den Rest des Deals wird 2014 entschieden.

Springer-Blätter: Erste Genehmigungen für geplante Verkäufe
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Springer-Blätter: Erste Genehmigungen für geplante Verkäufe


Düsseldorf - Das Bundeskartellamt hat für den Springer-Funke-Deal eine erste Genehmigung erteilt. Demnach darf Funke das "Hamburger Abendblatt", die "Berliner Morgenpost", mehrere Anzeigenblätter sowie die Frauenzeitschriften der Axel Springer AG schlucken, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Die geplante Übernahme der Programmzeitschriften sowie die Gründung zweier Gemeinschaftsunternehmen in den Bereichen Vermarktung und Vertrieb werden dagegen noch geprüft.

Springer hatte Ende Juli bekanntgegeben, für 920 Millionen Euro traditionsreiche Blätter wie das "Hamburger Abendblatt" und die "Hörzu" an die Funke-Mediengruppe zu verkaufen. Die Transaktion sorgte deutschlandweit für Wirbel.

Springer erwartet, dass die noch ausstehenden Entscheidungen des Kartellamts im kommenden Jahr gefällt werden.

ssu/Reuters

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