Investitionsfonds: Katar will Milliarde in griechische Firmen stecken
Ein Golfstaat glaubt an Griechenland: Katar will eine Milliarde Euro in griechische Unternehmen investieren. Das Krisenland soll sich mit derselben Summe beteiligen.
Doha - Auch wenn die Spekulationen über einen Euro-Austritt Griechenlands zuletzt abgeebbt sind, steckt das Land noch immer tief in der Rezession. Für neues Wachstum braucht die griechische Wirtschaft dringend neue Investitionen. Diese sollen künftig auch aus Katar kommen: Griechenland und das Golf-Emirat schlossen eine entsprechende Vereinbarung, wie Vertreter beider Länder am Dienstag mitteilten.
Das Übereinkommen sieht der Mitteilung zufolge Investitionen in kleine und mittelgroße Unternehmen in Griechenland vor. Es wurde während eines Besuchs des griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras in Katar unterzeichnet. Das Emirat sei bereit, eine Milliarde Euro in einen Fonds zu stecken, der dann das Geld anlege. Griechenland soll sich mit derselben Summe beteiligen. Ein Zeitrahmen steht noch nicht fest.
In Griechenland gibt es nur wenige Großunternehmen, der Mittelstand macht den größten Teil der Wirtschaft aus. Einstmals starke Branchen wie die Textilindustrie leiden unter Konkurrenz aus Osteuropa und Asien, zudem klagen Unternehmer über die vielen bürokratischen Hürden im Land.
dab/Reuters
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- Dienstag, 29.01.2013 – 19:10 Uhr
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Fläche: 131.957 km²
Bevölkerung: 11,305 Mio.
Hauptstadt: Athen
Staatsoberhaupt:
Karolos Papoulias
Regierungschef: Antonis Samaras
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