Warenhauskonzerne Kaufhof und Karstadt besiegeln Fusion

Kaufhof und Karstadt haben offiziell ihren Zusammenschluss verkündet. Laut einem Medienbericht könnten bis zu 5000 Jobs wegfallen.

Karstadt- und Kaufhof-Filialen in Düsseldorf
DPA

Karstadt- und Kaufhof-Filialen in Düsseldorf


Der Zusammenschluss der Galeria Kaufhof GmbH und der Karstadt Warenhaus GmbH ist perfekt. Die beiden traditionsreichen Warenhauskonzerne wollen nach SPIEGEL-Informationen um 10 Uhr ihren Zusammenschluss offiziell verkünden.

Strategisches Ziel sei es, das Einzelhandelsgeschäft zukunftsfähig zu machen, heißt es im Entwurf einer Pressemitteilung der beiden Unternehmen.

Der Eigentümer von Karstadt, die Firma SIGNA, erwirbt den Angaben zufolge 50 Prozent am europäischen Immobilienbestand der Hudson's Bay Company (HBC). HBC ist der Eigentümer von Kaufhof.

Der Kaufhof-Standort in Köln wird zu 100 Prozent von SIGNA übernommen, hieß es weiter. Die daraus erzielten Erlöse werde man in das operative Geschäft investieren.

Bei Kaufhof könnten laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" von vergangenem Freitag rund 5000 der insgesamt knapp 20.000 Arbeitsplätze wegfallen. Auf die verbleibenden Mitarbeiter komme ein Sanierungstarifvertrag mit schlechteren Konditionen zu, hieß es.

Der Karstadt-Eigner Rene Benko und seine Signa-Holding sowie der nordamerikanische Kaufhof-Eigner Hudsons's Bay Company (HBC) hatten sich bereits Anfang Juli grundsätzlich auf eine Zusammenlegung der Ketten verständigt. Vergangenen Mittwoch hatten auch die zuständigen Banken der Fusion zugestimmt.

Die beiden Warenhausketten stehen aufgrund des wachsenden Onlinehandels sowie durch die Einkaufszentren in den Innenstädten unter Druck. Kaufhof betreibt in Deutschland 96 Filialen, Karstadt etwa 80.

ssu/one



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Seite 1
exHotelmanager 11.09.2018
1. Wer nicht mit der Zeit geht, ...
... geht mit der Zeit. Diesen bekannten Spruch kann man jedem Mitarbeiter in den Kaufhäuser entgegenbringen. Die Stimmung in den Betrieben ist seit Jahren so mies, dass man als Kunde einfach nicht mehr dort hineingehen will. Das aber muss sich jede/r VerkäuferIn vorwerfen lassen. Der Fisch stinkt hier vom Fuße her. Wer es nicht glaubt, besuche mal Kaufhäuser in anderen, kultivierten Ländern. Überall ist das Personal dem Kunden zugewandt, nur in Deutschland nicht.
zensurgegner2017 11.09.2018
2.
Da sieht man, wie weit es Besitzstandswahrer und Gestrige bringen bzw was diese verbrechen Fakt 1: Kaufhof Karstadt und Co haben ein Geschäftsmodell, was schlicht überholt ist Fakt 2: Entweder man fusioniert und spart wo man kann, oder man stirbt einen Ratentod. Fakt 3: Nun wird lamentiert, dass ja 5000 Jobs wegfallen .... Was wäre denn, wenn man die erhalten würde? Verlieren dann alle 20.000 den Job, nur weil man langsam ausblutet? Auch dieses Gutmenschgerede, dass man doch gefälligst vor Ort einkaufen solle, #moralapostel# ist zwar schön und "edel", aber klappt schlicht nicht, da für viele gar nicht machbar
sh.stefan.heitmann 11.09.2018
3.
Zitat von exHotelmanager... geht mit der Zeit. Diesen bekannten Spruch kann man jedem Mitarbeiter in den Kaufhäuser entgegenbringen. Die Stimmung in den Betrieben ist seit Jahren so mies, dass man als Kunde einfach nicht mehr dort hineingehen will. Das aber muss sich jede/r VerkäuferIn vorwerfen lassen. Der Fisch stinkt hier vom Fuße her. Wer es nicht glaubt, besuche mal Kaufhäuser in anderen, kultivierten Ländern. Überall ist das Personal dem Kunden zugewandt, nur in Deutschland nicht.
Ich weiß ja nicht wo sie wohnen oder welchen Kaufhof/Karstadt sie meinen, aber das ist wohl eher ein persönliches Erlebniss. Ich besuche unseren regelmäßig und ich kann nichts dergleichen feststellen. Vielleicht liegt es aber auc einfach an den Personen die den Laden betreten...
schwester arno 11.09.2018
4.
Zitat von zensurgegner2017Da sieht man, wie weit es Besitzstandswahrer und Gestrige bringen bzw was diese verbrechen Fakt 1: Kaufhof Karstadt und Co haben ein Geschäftsmodell, was schlicht überholt ist Fakt 2: Entweder man fusioniert und spart wo man kann, oder man stirbt einen Ratentod. Fakt 3: Nun wird lamentiert, dass ja 5000 Jobs wegfallen .... Was wäre denn, wenn man die erhalten würde? Verlieren dann alle 20.000 den Job, nur weil man langsam ausblutet? Auch dieses Gutmenschgerede, dass man doch gefälligst vor Ort einkaufen solle, #moralapostel# ist zwar schön und "edel", aber klappt schlicht nicht, da für viele gar nicht machbar
Heben Sie den Bericht gelesen, wer lamentiert denn hier? Dann ganze noch als Fakt präsentieren. Wer redet denn davon, dass man doch gefälligst vor Ort einkaufen soll? In dem Artikel steht davon nichts. Vielleicht hat ihnen das jemand aus Ihrer Umgebung gesagt, dann sagen sie der Person, sie sei ein Moralapostel, aber hören Sie doch auf, sich hier irgendwas zusammenzu fabulieren. Aber Hauptsache Sie sind Ihren Göbbelschen Gutmenschen Hohlfloskel mal wieder losgeworden.
zensurgegner2017 11.09.2018
5.
Zitat von schwester arnoHeben Sie den Bericht gelesen, wer lamentiert denn hier? Dann ganze noch als Fakt präsentieren. Wer redet denn davon, dass man doch gefälligst vor Ort einkaufen soll? In dem Artikel steht davon nichts. Vielleicht hat ihnen das jemand aus Ihrer Umgebung gesagt, dann sagen sie der Person, sie sei ein Moralapostel, aber hören Sie doch auf, sich hier irgendwas zusammenzu fabulieren. Aber Hauptsache Sie sind Ihren Göbbelschen Gutmenschen Hohlfloskel mal wieder losgeworden.
Sie sollten es noch einmal lesen: 1: Die jetzige Situation ist nur deswegen so verfahren, DA man es schlicht verpennt hat mit der Zeit zu gehen 2: Selbstredend lamentieren die GW 3: Selbstredend geben Moralapostel auch dem pöhsen Konsumenten die Schuld
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