Wegen Krankheit KfW-Chef Schröder gibt sein Amt auf

Ulrich Schröder leitet seit 2008 die staatliche Förderbank KfW. Wegen einer Erkrankung gibt er Ende des Jahres sein Amt auf. Ein Nachfolger wurde bereits vorgeschlagen.

Ulrich Schröder, Vorstandschef der KfW
DPA

Ulrich Schröder, Vorstandschef der KfW


Der Vorstandschef der staatlichen Förderbank KfW, Ulrich Schröder, gibt aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende sein Amt auf. Wie die KfW mitteilte, beendete der Verwaltungsrat auf Schröders Wunsch seinen Vertrag vorzeitig. Als Nachfolger wurde Schröders bisheriger Stellvertreter Günther Bräunig vorgeschlagen.

Bräunig ist seit 1989 in verschiedensten Funktionen für die KfW tätig. Seit Anfang September ist der Jurist und Vater von zwei Kindern Stellvertreter Schröders.

Nach Informationen des "Handelsblatts" war der 65-jährige Schröder seit Ende vergangenen Jahres wegen einer Krebserkrankung krankgeschrieben. Er stand der Förderbank seit 2008 vor und hatte eigentlich einen bewilligten Vertrag bis 2020.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Bundesfinanzminister Peter Altmaier, bedankte sich bei Schröder für dessen "hervorragende Leistungen" bei der Führung und Modernisierung der KfW. Die staatliche Förderbank habe eine wichtige Rolle bei der Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise gespielt, erklärte er.

Schröder schrieb in einem Brief an die Mitarbeiter, die KfW stehe trotz großer Erfolge bei der Umsetzung ihres Auftrags und ihrer Modernisierung auch künftig vor erheblichen Herausforderungen. "Mein aktueller Gesundheitszustand erlaubt es mir aber nicht, das Amt verantwortungsvoll und meinen hohen Ansprüchen gemäß weiterzuführen."

cop/dpa/AFP

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