Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Eurozone: Unternehmen blicken pessimistischer in die Zukunft

Die Stimmung bei den Unternehmen in der Eurozone wird schlechter. Doch noch stehen die Zeichen auf Wachstum.

Hafen in Rotterdam (Archivfoto): Getrübte Stimmung Zur Großansicht
DPA

Hafen in Rotterdam (Archivfoto): Getrübte Stimmung

Die Stimmung bei den Unternehmen im Euroraum hat sich im Februar weiter eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex, eine Umfrage unter Unternehmen, fiel um 0,9 Punkte auf 52,7 Zähler, wie das Forschungsinstitut Markit mitteilte. Der Indikator blieb trotz des zweiten Rückgangs in Folge über 50 Punkten - ab dieser Grenze wird ein positives Wirtschaftswachstum erwartet.

Allerdings ist es der tiefste Stand seit Januar 2015. Bankvolkswirte hatten einen geringeren Rückgang auf 53,3 Zähler erwartet. Besonders deutlich trübte sich die Stimmung in der Industrie ein, während der Rückgang im Dienstleistungssektor moderater ausfiel.

Nicht nur schwäche sich das Wachstum ab, auch der Deflationsdruck sei gestiegen, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Frankreich tritt auf der Stelle, Deutschlands Wirtschaft leidet unter der schwachen weltweiten Nachfrage nach Industrieerzeugnissen. Und die übrigen Länder der Eurozone verzeichnen aktuell das niedrigste Wirtschaftswachstum seit Anfang letzten Jahres."

sep/dpa-AFX

Diesen Artikel...

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH




Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: