Konsumgüterkonzern: Henkel holt erstmals Frau in den Vorstand

Der Waschmittelriese Henkel setzt auf Frauen in der Chefetage - eine Premiere für das Dax-Unternehmen: Kathrin Menges steigt als Personalerin in den Vorstand auf. Den Bereich hatte der Konzernchef bislang mitverantwortet.

Kathrin Menges: Frauen immer noch Rarität in deutschen Chefetagen Zur Großansicht
DPA / Henkel / A. Fechner

Kathrin Menges: Frauen immer noch Rarität in deutschen Chefetagen

Düsseldorf - 135 Jahre hat es gedauert - jetzt tritt beim Waschmittelriesen Henkel erstmals eine Frau in die Geschäftsführung ein. Kathrin Menges werde ab Anfang Oktober als neues Vorstandsmitglied den Personalbereich verantworten, teilte Henkel am Montag in Düsseldorf mit. Bisher hatte Vorstandschef Kasper Rorsted den Bereich in der Chefetage von Henkel mitverantwortet. Der Vorstand wird nun von fünf auf sechs Mitglieder erweitert.

Die 46-jährige Menges ist bereits seit 2009 Personalchefin des Dax-Unternehmens. Eine verantwortungsvolle Aufgabe: Henkel hat weltweit 48.000 Mitarbeiter. Menges wurde im brandenburgischen Pritzwalk geboren und studierte Erziehungswissenschaften an der Universität Potsdam. Ihre Karriere startete sie im Personalbereich der Bankgesellschaft Berlin. Für Henkel arbeitet sie seit zwölf Jahren.

Henkel stellt neben Waschmitteln, welche die Keimzelle des Unternehmens darstellen, Klebstoffe und Kosmetik her. Klebstoff ist die größte Sparte des Konzerns, der 2010 gut 15 Milliarden Euro Umsatz erzielte.

Der Konzern hatte bereits vor zwei Jahren für Schlagzeilen gesorgt, als Simone Bagel-Trah an die Spitze des Aufsichtsrates gerückt war. Die Ururenkelin von Firmengründer Fritz Henkel ist damit eine der mächtigsten Frauen in der deutschen Wirtschaft.

yes/dpa

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1. Erziehungswissenschaften
norfair 26.09.2011
Zitat von sysopDer Waschmittelriese Henkel*setzt auf Frauen in der Chefetage - eine Premiere für das Dax-Unternehmen: Kathrin Menges steigt als Personalerin in den Vorstand auf. Den Bereich hatte der Konzernchef bislang mitverantwortet. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788431,00.html
Tja, wer für Mathe, Physik und Co. nicht den Intellekt aufbringt, studiert halt so etwas. Und mit einem solchen Abschluss hat man in der Wirtschaft nichts zu suchen. Das ist eine dieser inkompetetenten Quotenfrauen - gute Nacht, Henkel.
2. Quotenfrauen
Durchschnittsbürgerin 26.09.2011
Die Wirtschaft braucht keine Quotenfrauen...
3. och nö....
darkangel_ger 26.09.2011
Zitat von norfairTja, wer für Mathe, Physik und Co. nicht den Intellekt aufbringt, studiert halt so etwas. Und mit einem solchen Abschluss hat man in der Wirtschaft nichts zu suchen. Das ist eine dieser inkompetetenten Quotenfrauen - gute Nacht, Henkel.
hallo ? es geht um waschmittel... da ist die frau ganz gut aufgehoben, wenn es um flecken, kleidung, pflege usw. geht.
4. Qualifikation
annoyed 26.09.2011
Ein Naturwissenschaftliches Studium qualifiziert einen also automatisch für eine Tätigkeit in der Wirtschaft aber ein Studium der Pädagogik nicht und das obwohl beides keine wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge sind? Bei einem Vergleich des Pädagogikstudiums mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang könnte man eventuell noch anfangen zu diskutieren, aber wenn man zwei fachfremde Bereiche vergleicht, ist ein Pädagogikstudium für eine Personalchefin sicher eine bessere Basis als ein Physik- oder Mathematikstudium, insbesondere da es auch den Bereich Wirtschaftspädagogik gibt. Man könnte unterstellen, dass es hier jemand nicht geschafft hat, sein wertvolles Studium erfolgreich in die Praxis umzusetzen.
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