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Berliner Pannenflughafen: BER-Technikchef unter Korruptionsverdacht

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Wurde ein Manager des Berliner Hauptstadtflughafens BER geschmiert? Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wird wegen Korruptionsverdacht gegen Technikchef Jochen Großmann ermittelt - es geht um Bestechungsgeld in Höhe von rund einer halben Million Euro.

Terminal des neuen Hauptstadtflughafens: Jetzt auch noch Korruptionsverdacht Zur Großansicht
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Terminal des neuen Hauptstadtflughafens: Jetzt auch noch Korruptionsverdacht

Berlin - Pfusch am Bau, massive Kostenüberschreitungen und geplatzte Termine machen der Berliner Flughafengesellschaft seit Jahren zu schaffen. Jetzt kommt auch noch ein gravierender Fall von möglicher Korruption hinzu. Im Verdacht steht ein leitender Mitarbeiter, wie die Staatsanwaltschaft Neuruppin bestätigte. "Wir ermitteln gegen den Mann", sagte der stellvertretende Sprecher Jürgen Schiermeyer.

Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE handelt es sich um Technikchef Jochen Großmann - und damit um jenen Mann, der die Probleme mit der Entrauchungsanlage des Flughafens lösen sollte. Er ist an diesem Dienstag bereits von der Staatsanwaltschaft befragt worden.

BER-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn sagte, es habe Durchsuchungsmaßnahmen gegeben; der Flughafen werde "entsprechende Konsequenzen" ziehen. "Nach unserem bisherigen Erkenntnisstand geht es um rund eine halbe Million Euro Bestechungsgeld."

Der Verdächtige habe vor seiner Anstellung bei der Flughafengesellschaft als Geschäftsführer einer Beratungsgesellschaft mitgewirkt bei der Vergabe von Aufträgen für den Bau des Hauptstadtflughafens. Zu dieser Zeit soll er einen Anbieter überredet haben, einen überhöhten Preis in sein Angebot zu schreiben. Den Differenzbetrag habe er sich anschließend auszahlen lassen wollen. "Wir ermitteln daher nicht nur wegen Bestechlichkeit, sondern auch wegen Bestechung und Untreue", sagte Schiermeyer. Ob es noch zu weiteren Fällen kam, konnte der Staatsanwalt nicht sagen. "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen."

Im Zusammenhang mit Ungereimtheiten bei Auftragsvergaben war bereits vor einigen Wochen eine anonyme Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder eingegangen. Es steht zu vermuten, dass die Ermittler die Anzeige anschließend nach Neuruppin weitergeleitet haben, wo sich die Staatsanwaltschaft schwerpunktmäßig mit Korruptionsfällen befasst.

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insgesamt 96 Beiträge
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1. Die beste Konsequenz
FairPlay 27.05.2014
wäre, wenn Herr Mehdorn und Herr Wowereit mit sofortiger Wirkung zurück treten würden. Damit würde endlich Platz geschaffen für Professionelle Bauleiter. Solche braucht der BER dringend damit dieser Gelächter Bau endlich fertig wird und das Gespött endlich aufhört.
2. Überraschung
rainer_humbug 27.05.2014
Zitat von sysopDPAWurde ein Manager des Berliner Hauptstadtflughafens BER geschmiert? Ein leitender BER-Angestellter soll Bestechungsgeld in Höhe von rund einer halben Million Euro angenommen haben. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/korruption-am-berliner-flughafen-ermittlungen-gegen-manager-a-972055.html
Also damit konnte ja wohl niemand rechnen. Ich war immer der Überzeugung, dass bei diesem Bauprojekt, wie bei allen anderen Großprojekten in DE auch, ALLES mit rechten Dingen zugeht. Sowas gab es ja noch nie, da bin ich mir sicher, dass die Beteiligten ihr Leben lang dafür büßen müssen. Wer Ironie findet, ist noch bei Verstand..
3. nur einer???
alphaopossum 27.05.2014
und dann noch so ein Taschengeld? Das bisschen Geld hätte er sich auch als Spesen oder Portokosten auszahlen lassen können.
4. Es wundert mich nichts mehr
karend 27.05.2014
Das Projekt ist ein Desaster. Sollte es stimmen und ihm zu beweisen sein, verurteilt ihn und lasst ihn jeden Cent zurückzahlen. Und wenn er dafür nach seinem Haftaufenthalt nachts den Flughafen bewachen muss. Bis dahin wird dieser eh nicht fertiggestellt sein.
5. Das wird nicht
stranger66 27.05.2014
alles sein was es da an Bestechung gibt am BER. Warten wir es mal ab was noch kommt.
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