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Korruptionsverdacht: Ermittlungen gegen Eni-Chef Scaroni

200 Millionen Euro sollen an Schmiergeldern geflossen sein: Der Chef des italienischen Ölkonzern Eni steht im Verdacht, zusammen mit weiteren Mitarbeitern algerische Politiker bestochen zu haben. Hintergrund war die Vergabe eines Auftrags in Höhe von acht Milliarden Euro.

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AP

Eni-Chef Scaroni: Acht-Milliarden-Euro-Auftrag in Algerien

Rom - Gegen den Chef des italienischen Ölkonzerns Eni, Paolo Scaroni, sind Ermittlungen wegen Verdachts auf Korruption eingeleitet worden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Mailand gegen Eni und die Tochterfirma Saipem. Sie sollen Bestechungsgelder in Höhe von knapp 200 Millionen Euro an algerische Politiker gezahlt haben. Hintergrund sei die Vergabe eines Auftrages in Algerien mit einem Volumen von insgesamt rund 8,12 Milliarden Euro.

"Wir haben absolut nichts damit zu tun", sagte Scaroni der Nachrichtenagentur Ansa. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen acht Mitarbeiter, neben Scaroni seien auch andere aktuelle und frühere Manager von Eni Chart zeigen und Saipem Chart zeigen betroffen. Ermittler hätten Büroräume der beiden Firmen sowie das Privathaus von Scaroni in Rom durchsucht.

lei/dpa

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