Ukraine-Krise McDonald's schließt Restaurants auf der Krim

Die Fastfood-Kette McDonald's zieht sich von der Krim zurück. Die drei Filialen in Sewastopol, Jalta und Simferopol sind bereits geschlossen. Offiziell begründet der Konzern dies mit "produktionstechnischen Gründen".

McDonald's-Filiale in Simferopol: "Vorübergehende" Schließung
REUTERS

McDonald's-Filiale in Simferopol: "Vorübergehende" Schließung


Sewastopol - Die Bewohner der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim müssen ab sofort auf Burger und Chicken Nuggets von McDonald's Chart zeigen verzichten: Die US-Fastfood-Kette verkündete am Freitag die "vorübergehende" Schließung ihrer drei Filialen auf der Krim aus "produktionstechnischen Gründen". Das Unternehmen hoffe, die Arbeit wiederaufnehmen zu können, "sobald wir die Gelegenheit dazu haben", hieß es auf der ukrainischen McDonald's-Website.

Die Adressen der bisher drei Filialen in Simferopol, Sewastopol und Jalta wurden von der Website entfernt. Den Mitarbeitern der Krim-Filialen sei angeboten worden, in anderen Restaurants in der Ukraine zu arbeiten.

Trotz massiver internationaler Proteste hatte Russland Mitte März die ukrainische Halbinsel Krim in sein Staatsgebiet aufgenommen, nachdem sich die dortige Bevölkerung in einem umstrittenen Referendum für die Abspaltung von der Ukraine ausgesprochen hatte. Der Westen verhängte daraufhin Sanktionen gegen Mitglieder der russischen Führung.

mik/AFP

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