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Kriselnder Buchhandel: Barnes & Noble stellt sich zum Verkauf

Die Umwälzungen in der Bücherwelt treiben Barnes & Noble zu drastischen Schritten: Der weltgrößten Buchhändler erwägt, sich selbst zum Verkauf zu stellen. Die Aktie des Unternehmens gewann nach der Absichtserklärung fast ein Viertel an Wert.

Barnes-&-Noble-Logo: Gewaltige Umwälzungen in der Bücherwelt Zur Großansicht
AFP

Barnes-&-Noble-Logo: Gewaltige Umwälzungen in der Bücherwelt

New York - Firmengründer und Großaktionär Leonard Riggio hat große Pläne fürBarnes & Noble: Wie das New Yorker Unternehmen mitteilt, erwägt er in Zusammenarbeit mit einer Investorengruppe ein Gebot für das weltgrößte Buchhaus. Riggio und das Management betonten allerdings, dass noch nichts entschieden sei.

Wie das "Wall Street Journal" berichtet, reagiert das Board of Directors mit diesem Schritt unter anderem auf den rapide gesunkenen Aktienkurs des Unternehmens. Der Wettbewerbsdruck auf Barnes & Noble ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Vor allem der Onlinehändler Amazon macht dem Traditionshaus das Leben schwer, zuletzt im Geschäft mit elektronischen Büchern. Im vergangenen Geschäftsjahr halbierte sich der Gewinn von Barnes & Noble auf 37 Millionen Dollar - ein Kleckerbetrag in Anbetracht des Umsatzes von 5,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie hat binnen eines Jahres fast die Hälfte ihres Wertes verloren und stand zum Börsenschluss am Dienstag bei 12,84 Dollar. Nachdem die Unternehmensführung nachbörslich ihre Verkaufsabsichten verkündet hatte, gewann das Papier bis zu 25 Prozent an Wert.

ssu/dpa/Reuters

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 2 Beiträge
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1. Good bye!
Reformhaus, 04.08.2010
Wer in der Woche drei spam-mails von Barnes&Noble erhält, ohne jemals eine Geschäftsbeziehung zu der Firma gehabt zu haben, der hofft, dass die Firma in Liquidation geht.
2. Wohin geht die Reise...?
Ireland 04.08.2010
die "alten" Medien und ihre Vertriebswege geraten ins Straucheln - in den USA kann man den Trend schon jetzt ablesen (Blockbuster beinahe Pleite) - Wird das Ebook samt Readern diesen Trend im Buchhandel aufhalten oder verändern? Bei der CD versus Mp3 hat das ja nicht wirklich funktioniert. Ich tippe auf Amazon als Gewinner..
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