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Krisen-Emirat Was der Dubai-Schock für die Weltwirtschaft bedeutet

7. Teil: Wie geht es jetzt mit Dax und Co. weiter?

Der erste Schock scheint überwunden: Zum Handelsstart sackte der Dax Chart zeigen am Freitag zwar noch einmal deutlich um 1,7 Prozent ab - danach ging es aber wieder aufwärts. "Das sind jetzt günstige Einstiegskurse", begründete ein Händler den Trend. Trotzdem blieb die Dubai-Krise das Hauptthema auf dem Parkett. Immerhin war der deutsche Leitindex am Vortag infolge der überraschenden Nachrichten aus Fernost um 3,3 Prozent eingebrochen.

Analysten gehen jedoch nicht davon aus, dass der Dubai-Schock längerfristige Auswirkungen auf die deutsche Börse haben wird. Die einhellige Meinung: Die Finanzprobleme zweier Staatskonzerne im Emirat waren nur Auslöser für die Wertverluste an der Deutschen Börse, nicht deren Grund. Immerhin habe die Dax-Kurve zuvor stark nach oben gezeigt.

"Das war eine typische Korrektur nach einem starken Marktanstieg", sagt Metzler-Analyst Pieper. Auch Heino Ruland von Ruland Research erklärt: "Viele Anleger werden sich nun der Kreditrisiken wieder bewusst." Das sei aber auch alles.

Dickes Minus von fünf Prozent in Hongkong

Im Rest der Welt ist man nicht ganz so cool wie in Deutschland. In Asien rutschten die Börsen am Freitag weiter dramatisch ab. Der Hang Seng in Hongkong etwa brach um fünf Prozent ein. Die Verluste an der Wall Street fielen dagegen fast bescheiden aus. Die Ausverkaufsstimmung zu Beginn legte sich jedenfalls schnell.

Weil aber auch an diesem Freitag der US-Handel verkürzt ist, schauen Börsianer vor allem auf den Wochenanfang. "Viele US-Investoren werden heute gar nicht da sein. Aussagekräftig wird wohl erst der Montag sein", sagt ein Branchenkenner. Ruland allerdings glaubt nicht, dass es dann zu bösen Überraschungen kommt: "Die Krise ist bereits eingepreist", erklärt er mit Blick auf den außerbörslichen Handel. Und auch die asiatischen Märkte werden sich seiner Ansicht nach bald beruhigen. Denn im Prinzip sei klar: Die Golfregion könne gut mit der Dubai-Krise fertig werden, "die Mittel sind da".

Für Deutschland fällt die langfristige Prognose der Experten deshalb eindeutig aus: Der Dax wird sich bald wieder erholen. Christian Heinke, technischer Analyst bei der WestLB, sagt: "Für 2010 rechne ich damit, dass es mit den deutschen Aktien weiter aufwärts geht." Dubai-Krise hin oder her.

mit Material von Bloomberg und dpa-AFX

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insgesamt 1020 Beiträge
seniorita 21.11.2009
Das muss man nicht glauben, man sollte es wissen. Das Wort Krise ist eigentlich schon falsch, denn nach einer Krise könnte der Patient auch genesen - vorausgesetzt er wird richtig behandelt. Die richtige Fehlerbehandlung ist [...]
Zitat von sysopDie zur Eindämmung der weltweiten Wirtschaftskrise aufgelegten Konjunkturprogramme pumpen noch immer gewaltige Mengen Geld in den Wirtschaftskreislauf. Neue Schulden werden aufgenommen, um Wahlversprechen zu halten. Das hat zu einer neuen Spekulationsblase geführt. Was glauben Sie - steht die nächste Krise schon vor der Tür?
Das muss man nicht glauben, man sollte es wissen. Das Wort Krise ist eigentlich schon falsch, denn nach einer Krise könnte der Patient auch genesen - vorausgesetzt er wird richtig behandelt. Die richtige Fehlerbehandlung ist weit und breit nicht zu sehen, was das Finanzsystem angeht. Da wird nur an den Symptomen herumgedoktert und niemand will an die Ursachen ran. Davon erholt sich niemand. Und wenn die Ursache nicht behoben wird, dann geht es einfach immer nur in die gleiche Richtung. Noch mehr Arbeitslosigkeit, noch mehr Elend, noch mehr soziale Spannungen. Wir brauchen keine Scheinlösungen mehr. Oder Lösungen, die sich gut anhören. Oder Lösungen, die die Ursache beseitigen könnten. Wir brauchen ein Währung, d.h. stabile Preise. Nichts anderes hat Priorität in der Wirtschaft. Stabile Preise lösen zwar nicht alle Probleme, doch mit Inflation und Deflation werden wir so gut wie kein Problem gelöst bekommen. www.freiheitswerk.de
Pinarello 21.11.2009
Wieso vor der Tür, die Krise hat ja erst begonnen, das läuft wie eine Schneelawine, fängt klein, wird langsam immer größer bis die Größe erreicht ist, alles was im Wege steht platt- und niederzumachen. Merke: die [...]
Zitat von sysopDie zur Eindämmung der weltweiten Wirtschaftskrise aufgelegten Konjunkturprogramme pumpen noch immer gewaltige Mengen Geld in den Wirtschaftskreislauf. Neue Schulden werden aufgenommen, um Wahlversprechen zu halten. Das hat zu einer neuen Spekulationsblase geführt. Was glauben Sie - steht die nächste Krise schon vor der Tür?
Wieso vor der Tür, die Krise hat ja erst begonnen, das läuft wie eine Schneelawine, fängt klein, wird langsam immer größer bis die Größe erreicht ist, alles was im Wege steht platt- und niederzumachen. Merke: die Finanzkatastrophenlawine fängt erst an zu wachsen, wurde ja auch die letzten Jahre mehr als ausreichend Material auf dem Lawinenhang hingelegt. Alleine schon das absolute Unvermögen der Zentralbanken, trotz damaligem gegenteiligen Versprechen das in die Märkte geflutete Geld wieder einigermaßen herauszuholen spricht ja Bände, die Büchse der Pandorra wurde geöffnet und ist nicht mehr zu schließen. Das Grauen beginnt zu wirken, in Deutschland hat es schon die ganze Regierung ergriffen, Mangel, Not und Elend wo man hinsieht.
seniorita 21.11.2009
Richtig, den Deckel bekommt keiner mehr drauf. Und immer noch stehen unsere Politiker und Wirtschaftsexperten da, und wollen uns weismachen, sie hätten einen Plan. Würde diese Lügerei aufhören und die Leute in [...]
Zitat von PinarelloAlleine schon das absolute Unvermögen der Zentralbanken, trotz damaligem gegenteiligen Versprechen das in die Märkte geflutete Geld wieder einigermaßen herauszuholen spricht ja Bände, die Büchse der Pandorra wurde geöffnet und ist nicht mehr zu schließen.
Richtig, den Deckel bekommt keiner mehr drauf. Und immer noch stehen unsere Politiker und Wirtschaftsexperten da, und wollen uns weismachen, sie hätten einen Plan. Würde diese Lügerei aufhören und die Leute in "verantwortlichen" Positionen einfach mal zugeben, dass sie mit ihrem Latein am Ende sind, dann kämen wir vielleicht weiter. Scheint aber irgendwie nicht drin zu sein. www.freiheitswerk.de
classico 21.11.2009
Wie kommen sie darauf.... Politiker hätten keinen Plan? ich sehe einen Plan, der besteht schon sehr lange in den Köpfen von Union und FDP. Mehr Freiheit und Eigenverantwortung... was da heißt, jeder ist für sich selbst [...]
Zitat von senioritaRichtig, den Deckel bekommt keiner mehr drauf. Und immer noch stehen unsere Politiker und Wirtschaftsexperten da, und wollen uns weismachen, sie hätten einen Plan. Würde diese Lügerei aufhören und die Leute in "verantwortlichen" Positionen einfach mal zugeben, dass sie mit ihrem Latein am Ende sind, dann kämen wir vielleicht weiter. Scheint aber irgendwie nicht drin zu sein. www.freiheitswerk.de
Wie kommen sie darauf.... Politiker hätten keinen Plan? ich sehe einen Plan, der besteht schon sehr lange in den Köpfen von Union und FDP. Mehr Freiheit und Eigenverantwortung... was da heißt, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Abbau des Sozialstaates.... Rente und Krankenversicherung werden privatisiert ... die Pflegeversicherung folgt. Privatisierung aller Staatlichen Institutionen und Unternehmen werden verscherbelt. Damit fängt die Umsetzung des Planes an....
seniorita 21.11.2009
Das ist kein Plan, das ist eine Unverschämheit. In einem System, das immer mehr Menschen unterpflügt, vom Einzelnen zu fordern, es solle sich gefälligst mal um sich selbst sorgen. Nichts für eine Währung tun und dann, wenn es [...]
Zitat von classicoWie kommen sie darauf.... Politiker hätten keinen Plan? ich sehe einen Plan, der besteht schon sehr lange in den Köpfen von Union und FDP. Mehr Freiheit und Eigenverantwortung... was da heißt, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Abbau des Sozialstaates.... Rente und Krankenversicherung werden privatisiert ... die Pflegeversicherung folgt. Privatisierung aller Staatlichen Institutionen und Unternehmen werden verscherbelt. Damit fängt die Umsetzung des Planes an....
Das ist kein Plan, das ist eine Unverschämheit. In einem System, das immer mehr Menschen unterpflügt, vom Einzelnen zu fordern, es solle sich gefälligst mal um sich selbst sorgen. Nichts für eine Währung tun und dann, wenn es aber in die Deflation geht, anfangen von Selbstverantwortung zu reden. Das sind keine Politiker, die einen Plan haben, sondern korrumpierte Zeitgenossen, die nicht verstehen wollen, dass sie eben nur ein bisschen später unter die Räder kommen. www.freiheitswerk.de
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Arabische Staatsfonds
Der drei Jahre junge Staatsfonds Investment Corporation of Dubai umfasst derzeit 19,6 Milliarden Dollar. Der Fonds steht mehreren staatlichen Unternehmen vor. Das größte von ihnen ist die Dubai Holding, die im Banken- Immobilien- und Versicherungswesen Geschäfte in Milliardenhöhe abwickelt.





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