Singapur - Der Ölpreis gilt als wichtiger Indikator für die Konjunktur. So gesehen steht es um die Weltwirtschaft nicht mehr allzu schlecht. An den Rohstoffmärkten ist der Preis für US-Öl zeitweise über die Marke von 70 Dollar geklettert. Die Sorte WTI verteuerte sich um mehr als fünf Dollar pro Barrel (159 Liter)
Händler nannten als Grund die Aussicht auf ein Abschmelzen der Ölreserven. Mit anderen Worten: Die Lager beginnen sich zu leeren. Die jüngste Schätzung des American Petroleum Institute (API) zu den Lagerbeständen in den USA deute auf einen Rückgang der Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt hin, hieß es von Experten.
Im asiatischen Handel stand der Preis für US-Öl am Mittwochmorgen bei 69,82 Dollar. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent schaffte sogar dauerhaft den Sprung über die Marke von 70 Dollar und notierte bei 72,67 Dollar.
Der Kurs des Euro hat sich dagegen stabil über der Marke von 1,41 Dollar gehalten. Im frühen Handel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,4138 Dollar. Damit kostete ein Dollar 0,7072 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,4101 festgesetzt.
Die Gemeinschaftswährung profitiere von dem überraschend starken Anstieg des ZEW-Konjunkturindikators vom Vortag, hieß es von Händlern. Das habe den Euro vorerst über der Marke von 1,41 Dollar gehalten. Ein hoher Euro-Kurs bedeutet, dass das in Dollar gehandelte Öl für die Verbraucher in Europa noch verhältnismäßig günstig ist.
wal/dpa
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