Deal mit IBM Lenovo kauft Server-Sparte für 2,3 Milliarden Dollar

Der chinesische Computerkonzern Lenovo kauft einen Teil des Server-Geschäfts von IBM - und bezahlt dafür 2,3 Milliarden Dollar. Rund 7500 Mitarbeiter sollen übernommen werden.

Lenovo-Schriftzug in Shanghai: Milliarden für das Server-Geschäft von IBM
REUTERS

Lenovo-Schriftzug in Shanghai: Milliarden für das Server-Geschäft von IBM


Peking - IBM hat seine Sparte mit weniger leistungsstarken Servern für 2,3 Milliarden Dollar an den weltgrößten PC-Hersteller Lenovo Chart zeigen verkauft. IBM erhält nach Angaben vom Donnerstag für das Geschäft mit x86-Geräten gut zwei Milliarden Dollar in bar und den Rest der Kaufsumme in Lenovo-Aktien.

Rund 7500 Mitarbeitern von IBM Chart zeigen soll im Zuge der Übernahme eine Beschäftigung bei Lenovo angeboten werden. Lenovo, zu dem auch der Aldi-Anbieter Medion Chart zeigen gehört, soll auch zu diesen Servern gehörige Kundendienstleistungen und Wartungen übernehmen.

x86-Server kommen in Rechenzentren von Firmen zum Einsatz. Für Lenovo ist die Übernahme sinnvoll, weil sich das Unternehmen neben dem schrumpfenden PC-Markt weitere Standbeine schaffen will. IBM dagegen verabschiedet sich immer mehr von Hardware und konzentriert sich auf Software und Dienstleistungen.

Lenovo hatte 2005 bereits das PC-Geschäft von IBM übernommen und ist inzwischen zur weltweiten Nummer eins in dem Markt aufgestiegen.

aar/Reuters/AP

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insgesamt 3 Beiträge
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vantast64 23.01.2014
1. Ob die Chinesen nun auch Server verwanzen,
wie es die NSA plant? Strategisch ein kluger Schachzug.
Thom-d 23.01.2014
2.
Zitat von vantast64wie es die NSA plant? Strategisch ein kluger Schachzug.
Wieso planen? Die IBM-Server sind schon längst verwanzt. Ist eher zu erwarten, das die Chinesen die Spionagebauteile da entfernen, sonst würden sie ihrem Geschäft schaden
sudiso 23.01.2014
3. optional
überraschend? wohl eher nicht. selbst die notebookaparte haben die doch übernommen, warum auch nicht die server. fehlt nur noch der desktop Bereich und der konsolenbereich. dann wäre es ganz gut. und ausserdem ist es egal ob server oder Notebook, Konsole oder desktop. das internet speichert, liest und hört mit. für die spionageabteilungen der Länder hat sich nur eine neue Tür seit interneteinführung geöffnet. aber auch für kriminelle
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