Vorwurf der Zinsmanipulation Deutsche Bank verhört 50 Mitarbeiter

Die Deutsche Bank forciert ihre interne Untersuchung wegen möglicher Zinsmanipulationen. Laut "Handelsblatt" müssen 50 Mitarbeiter zu Gesprächen antreten, sie dürfen auf Wunsch Anwälte hinzuziehen. Offenbar hat ein Wirtschaftsprüfer verdächtige Mails entdeckt.

Zentrale der Deutsche Bank: Wer hat an dem Zins gedreht?
dapd

Zentrale der Deutsche Bank: Wer hat an dem Zins gedreht?


Frankfurt am Main - Die internen Ermittlungen der Deutsche Bank zur mutmaßlichen Manipulation wichtiger Referenzzinssätze weiten sich aus. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, wurden rund 50 Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses zu Gesprächen eingeladen. Die Interviews sollen in der vergangenen Woche begonnen haben und sich über die kommenden Tage und Wochen erstrecken. Dabei könnten die betroffenen Mitarbeiter auf eigenen Wunsch sowohl Zeugen als auch Rechtsanwälte zu den Gesprächen hinzuziehen, zitiert das "Handelsblatt" Insider der Untersuchung.

Ein Sprecher der Bank wollte den Bericht nicht kommentieren, in dem es weiter heißt, dass der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young seit Monaten E-Mails und elektronische Chats innerhalb des Instituts untersuche, um mögliche Unregelmäßigkeiten aufzudecken. Finanzkreisen zufolge geht die Vertiefung der Untersuchung auf die Ergebnisse dieser Prüfung zurück.

Weltweit gehen die Aufseher dem Verdacht nach, dass Händler von gut einem Dutzend Banken Referenzzinsen wie den Libor oder den Euribor manipuliert haben. Bislang verhängten die Aufseher in der Affäre gegen eine Reihe von Instituten Geldstrafen von 2,6 Milliarden Dollar. Auch gegen die Deutsche Bank wird ermittelt. Finanzkreise gehen laut "Handelsblatt" davon aus, dass die Deutsche Bank bis Ende des Jahres noch einmal einen dreistelligen Millionenbetrag für diverse Rechtsrisiken zurücklegen muss.

Das deckt sich mit den Einschätzungen der Analysten. Die Experten von JP Morgan kalkulieren, dass die Bank im dritten Quartal für juristische Risiken noch einmal Rückstellungen von 400 Millionen Euro bilden wird, zu denen im vierten Quartal weitere 300 Millionen hinzukommen könnten. Bislang hat die Bank für Rechtsstreitigkeiten drei Milliarden Euro beiseite gelegt.

ric

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insgesamt 28 Beiträge
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limubei 20.10.2013
1. Man könnte aufschreien
Die Experten von JP Morgan kalkulieren ............. Dazu noch der Bericht über die Recherchen zur HGAA. Ein Studium des WIKI Eintrages zu Grasser. Mein Bedarf an Niedertracht, Raffgier und politischem gewähren lassen ist gedeckt für die nächsten Tage. Und NIEMAND wird wirklich belangt.
h.vonbun 20.10.2013
2. Omnia
Mich wundert nichts mehr! Alles Banane, nur noch Banane!
conny1969 20.10.2013
3. Interne Ermittlung, prima.
50 kleine Bänkerlein müssen zum Rapport, die Bank die braucht nen Sündenbock schon war der 1. fort. 49 Bänkerlein wollten großes Geld, der Lohn ist ein Zellenplatz,so läufts in der Bankenwelt Einer für keinen, alle für einen, wenn einer fort ist, wer wird den schon weinen, wir wissen alle, es trifft nur die kleinen. Die 50 die müssen gehen, auch wenn ihr Herz zerbricht, davon wird die Bank nicht untergehen, sagt das interne Strafgericht.
kulupp 20.10.2013
4. War das in der Zeit von Herrn Ackermann?
Zum Glück das dieser gewiefte Banker im Kanzleramt ein- und ausgegangen ist wie es ihm beliebte. Würd mich dann auch nicht wundern wenn die Merkel das wußte. Aber was soll die schon gewußt haben können; Atomkraftwerke sind unsicher, na sowas!
neolibby 20.10.2013
5. nur laut rausschreien - aber ein bißchen dumpf sind sie schon oder ?
Zitat von limubeiDie Experten von JP Morgan kalkulieren ............. Dazu noch der Bericht über die Recherchen zur HGAA. Ein Studium des WIKI Eintrages zu Grasser. Mein Bedarf an Niedertracht, Raffgier und politischem gewähren lassen ist gedeckt für die nächsten Tage. Und NIEMAND wird wirklich belangt.
Was machen sie denn mit dem Handwerksbetrieb mit 12 Leuten, von denen einer den Kunden beklaut oder sich im eigenen Lager bedient ? Zumachen und alle bestrafen ? Simpel.
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