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Libyen: Rebellen verkaufen Öl für 100 Millionen Dollar

Libyens Rebellen können sich über eine gewaltige Finanzspritze freuen: Sie haben rund eine Million Barrel Öl verkauft und gut 100 Millionen Dollar erlöst. Das Geld soll angeblich für Nahrung für die Aufständischen verwendet werden - manche fordern bereits, damit neue Waffen zu kaufen.

Libyscher Rebell: Öl-Milliarden für neue Waffen? Zur Großansicht
DPA

Libyscher Rebell: Öl-Milliarden für neue Waffen?

Abu Dhabi - Die libysche Opposition hat Geld durch den Verkauf von Erdöl eingenommen. Mit Hilfe des Golfemirats Katar sei bislang eine Million Barrel Öl für etwa 100 Millionen Dollar verkauft worden, teilte ein Vertreter der Rebellen am Montag mit. Die Opposition will Machthaber Muammar al-Gaddafi stürzen; sie kontrolliert den Osten des Landes, wo wichtige Ölfelder liegen.

Mit dem Erlös würden Nahrungsmittel und andere Hilfslieferungen bezahlt. Für das Ölgeschäft werde ein Bankkonto in Katar benutzt, sagte der Vertreter der Rebellen-Unterstützergruppe "Öl und Gas für Libyen" am Rande eines Oppositionstreffens in Abu Dhabi. Ziel der Lieferungen sei vor allem Südeuropa.

Die Rebellen litten zuletzt immer stärker unter finanziellen Problemen. Es fehlte an Geld, um Lebensmittel und Medikamente zu kaufen. Staaten des Westens und der arabischen Welt sagten den Aufständischen vergangene Woche Hilfen in Milliardenhöhe zu.

Libysche Stammesführer fordern nun, die Ölverkäufe anzukurbeln. So könnten die Aufständischen in ihrem Kampf gegen Gaddafi mit mehr Waffen und Vorräten unterstützt werden, sagten die mehr als 20 Führer von Stämmen und Räten, die am Montag in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammengekommen waren.

Die Kämpfe mit den Regierungstruppen im Westen des Landes toben derweil weiter. Nahe des Flughafens der Stadt Misurata seien Einschläge von Artilleriegeschossen und Raketen zu hören, sagte ein Sprecher der Rebellen. Auch die Nato setzte ihre Luftangriffe fort. Das Militärbündnis will nach eigenem Bekunden die Bevölkerung schützen.

Misurata ist die letzte Stadt im Westen des Landes, die noch in der Hand der Rebellen ist. Bei Kämpfen kamen in der strategisch wichtigen Hafenstadt Hunderte von Menschen ums Leben.

ssu/AFP/Reuters

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1. Ihr Öl ist das nicht
firem 09.05.2011
Sie verkaufen dem libyschen Volke geklautes Öl.
2. .
frubi 09.05.2011
Zitat von firemSie verkaufen dem libyschen Volke geklautes Öl.
Wer ist das lybische Volk? Ich blick da nicht mehr durch.
3. Das hätte ich mal ganz gern erklärt bekommen
UnitedEurope 09.05.2011
Zitat von firemSie verkaufen dem libyschen Volke geklautes Öl.
Wieso denn bitte das ? Das lybische Volk ist die Summe ihrer Individuen, und da gehören die Rebellen genau so (noch) dazu. Das kosovarische Volk gehörte auch so lange zum serbischen, wie es keinen eigenen Staat proklamierte. Wie sollen sich die Rebellen denn bitte selber beklauen ?
4. selten so gelacht
leser_81 09.05.2011
"Mit dem Erlös würden Nahrungsmittel und andere Hilfslieferungen bezahlt." Klar .... wers glaubt ! Das Geld landet erst mal in den Taschen von irgenwelchen korrupten möchtegern Anführern. Das Öl gehört der Regierung und nicht einer Hand voll Rebellen, die eine Stadt besetzt halten und eine absolute Minderheit in der Bevölkerung bilden.
5. seltsame Ansicht
Bedie 09.05.2011
Zitat von UnitedEuropeWieso denn bitte das ? Das lybische Volk ist die Summe ihrer Individuen, und da gehören die Rebellen genau so (noch) dazu. Das kosovarische Volk gehörte auch so lange zum serbischen, wie es keinen eigenen Staat proklamierte. Wie sollen sich die Rebellen denn bitte selber beklauen ?
dann können Sie ja auch den Goldbestand der Bundesrepublik Deutschland klauen und verkaufen :-)
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