Discounter Lidl lockt mit Leasing-Auto

Die Aktion gilt bis Ende April: Beim Discounter Lidl können Kunden ab sofort einen Fiat 500 leasen, kaufen kann man den Wagen dort nicht.

Lidl-Symbol vor einer Filliale
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Lidl-Symbol vor einer Filliale


Lidl erweitert sein Angebot - um einen Fiat Cinquecento. Gemeinsam mit dem Start-up Vehiculum bietet der Lebensmittelhändler das Auto ab sofort an, wie beide Unternehmen mitteilten. In den Filialen des Discounters wird der Kleinwagen aber nicht zu kaufen sein. Stattdessen können ihn Kunden im Lidl-Onlineshop leasen.

Der Preis beginnt bei 89 Euro im Monat. Das Angebot ist auf 1000 Fahrzeuge limitiert und gilt bis zum 30. April. Nach Angaben von Lidl sollen Kunden mit wenigen Klicks ihr Wunschpaket auswählen können. Das Angebot ermögliche es, "schnell und unkompliziert ein Auto zu leasen", sagte Michael Nieberl von Lidl Digital.

Als Lidl-Leasing-Auto gibt es den Fiat 500 als Schaltwagen mit 69 PS in einer Sonderausstattung. Farbe, Vertragslaufzeit und Laufleistung lassen sich individuell bestimmen. Zulassungs- und Überführungskosten sind nach Angaben der Unternehmen bereits im Preis enthalten. Im Paket für monatlich 164 Euro seien außerdem alle Wartungskosten während der Laufzeit, die Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung sowie zusätzlich ein Satz Winterreifen inklusive, teilte Lidl mit.

Das Berliner Start-up Vehiculum hat sich auf die Digitalisierung des Leasingmarktes spezialisiert. "Jeder zweite Neuwagen ist heute geleast", sagte Vehiculum-Gründer Lukas Steinhilber. Mit seiner monatlichen Zahlung sei Leasing in Zeiten von Film- und Musikstreaming-Angeboten zwar "ultramodern, in der Anschaffung aber so kompliziert und unübersichtlich wie vor 20 Jahren".

bam/AFP



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lathea 04.02.2019
1. Na ja, beim Leasing hat der Leasingnehmer .....
.....bzw. Kunde halt noch immer die Rechte eines Mieters und die Pflichten eines Eigentümers, kann also gleich seine Forderungen als Mieter gegenüber sich selbst als Eigentümer geltend machen. ;-) Leasing lohnt sich im Prinzip nur für Vorsteuerabzugsberechtigte im gewerblichen Bereich, die mangels Liquiditätseinbußen keine Darlehensfinanzierung wollen und am besten auch noch dann, wenn der Leasingnehmer am Unternehmen des Leasinggebers beteiligt ist oder wenn ihm oder einer Mutterfirma das Leasing-Unternehmen gehört und ihm (oder der Mutterfirma) deshalb der Verlust des Leasingnehmers wieder als Gewinn des Leasinggebers zufließt bzw. wenn er genug Dumme gefunden hat, die ihm sein Auto auf Leasingbasis kaufen. Das kann man an dem verzweigten Unternehmensgeflecht der Autoindustrie sehr schön nachvollziehen. Vielleicht sollte man sich Mal anschauen, wer das "kleine?" Start-Up finanziert und warum. ;-))
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