Gebrauchte Diesel-Dienstwagen Lidl-Mutter verkauft künftig Autos

Die Konzernmutter des Discounters Lidl will nach Informationen des manager magazin künftig Autos verkaufen - und zwar vor allem gebrauchte Dieselfahrzeuge.

Lidl-Supermarkt (Archiv)
AFP

Lidl-Supermarkt (Archiv)

Von manager-magazin-Redakteur Sören Jensen


Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe, zu der Lidl und die SB-Warenhauskette Kaufland gehören, will künftig Autos verkaufen. Ein konzerneigenes Autohaus, das in Weinsberg bei Heilbronn aufgebaut wird, soll nach Informationen des manager magazin gebrauchte Dienstwagen der Unternehmensgruppe anbieten.

Die Schwarz-Gruppe ordnet dafür den Umgang mit Dienstwagen völlig neu. Lidl und Kaufland würden künftig alle Fahrzeuge bei BMW statt bisher bei Audi bestellen, erfuhr das manager magazin. Von BMW bekommt die Schwarz-Gruppe 48 bis 50 Prozent Rabatt auf den Listenpreis, fast ausschließlich für Dieselfahrzeuge.

Bislang hatte Schwarz jährlich etwa 4000 Fahrzeuge bei Audi bestellt, bei BMW werden es rund 10.000 sein - unter anderem weil Lidl und Kaufland die Nutzungsdauer der Dienstwagen von 18 auf sechs Monate verringern.

Die ausgedienten Autos will die Schwarz-Gruppe dann über das konzerneigene Autohaus selbst verkaufen.

ssu

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