Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Rückruf: Lidl nimmt Pralinen wegen Salmonellen aus dem Verkauf

Eine von Lidl verkaufte Pralinen-Marke ist mit Salmonellen belastet. Der Discounter hat den Verkauf von "Amidala" gestoppt, Kunden können die Schokokugeln auch ohne Kassenzettel zurückgeben.

Lidl-Filiale in Berlin (Archivbild): "Den Rückruf unbedingt beachten" Zur Großansicht
REUTERS

Lidl-Filiale in Berlin (Archivbild): "Den Rückruf unbedingt beachten"

Kempen/Neckarsulm - Lidl hat den Verkauf von Pralinen gestoppt, die laut dem Hersteller mit Salmonellen belastet sein können. Es handele sich um 200-Gramm-Packungen der Marke "Amidala" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.07.2015, teilte der Discounter auf seiner Internetseite mit.

Der Hersteller Flämische Keksfabrik habe die Schokokugeln zurückgerufen, hieß es weiter. Bei Eigenuntersuchungen seien darin Salmonellen nachgewiesen worden. Die Bakterien führen zu Erbrechen, schweren Durchfällen und Fieber. Sie können bei kleinen Kindern, aber auch bei Erwachsenen mit abgeschwächter Immunreaktion oder älteren Menschen tödlich verlaufen. "Aufgrund dieses Gesundheitsrisikos sollten Konsumenten den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren", so Lidl.

Die Pralinen können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden, auch ohne Kassenbon. Andere Waren des Herstellers sind dem Unternehmen zufolge nicht betroffen.

dab/dpa

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 24 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Gleich werden erste Kommentare hier zu lesen.....
nimmersatt 23.12.2014
sein wie "Geiz ist geil" usw! Leider jedoch ist ein höherer Preis noch längst keine Garantie für einwandfreie Ware/Produkte! Discounter lassen Erzeuger und Produzenten kaum noch Luft zum Atmen! Nicht nur Billiglöhner sind Kunde bei LIDL etc auch die Mittel- und Oberklasse bezahlt gerne (noch) weniger - insbesondere für die Arbeitskraft!
2. Erst mal nachsehen,
Gande 23.12.2014
wer hinter dem Hersteller "Flämische Keksfabrik" steckt. Das ist ein bekannter Hersteller, der seine Ware auch unter anderem Namen verkauft.
3.
deegeecee 23.12.2014
Zitat von Gandewer hinter dem Hersteller "Flämische Keksfabrik" steckt. Das ist ein bekannter Hersteller, der seine Ware auch unter anderem Namen verkauft.
Ja, und? Andere Produkte des Herstellers - der Griesson/de Beukelaer GmbH & Co. KG - sind ja nicht betroffen.
4.
Eduschu 23.12.2014
Zitat von nimmersattsein wie "Geiz ist geil" usw! Leider jedoch ist ein höherer Preis noch längst keine Garantie für einwandfreie Ware/Produkte! Discounter lassen Erzeuger und Produzenten kaum noch Luft zum Atmen! Nicht nur Billiglöhner sind Kunde bei LIDL etc auch die Mittel- und Oberklasse bezahlt gerne (noch) weniger - insbesondere für die Arbeitskraft!
Das ist doch ganz einfach. Bevor ich an einen Discounter etwas liefere, mit dem ich nur bei mangelhafter Qualitätskontrolle etwas verdienen kann, darf ich eben nichts verkaufen. So läuft das eben. Aber jetzt hergehen und dem Verkäufer die Fehler des Herstellers in die Schuhe zu schieben, ist ziemlich durchsichtig, Herr de Beukelaer.
5. Warum regt Ihr Euch auf?
thasmooo 23.12.2014
Wir sind es selber schuld weil alles billig sein muss. Es darf nix kosten . Kein wunder das dann mit minderwertigen Rohstoffen produziert wird. Es sind nicht immer die Discounter sondern wir Kunden.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Die Discounter in Deutschland
Aldi
Die unangefochtene Nummer eins der Lebensmittel-Discounter in Deutschland, Aldi , ist ebenso erfolgreich wie verschwiegen. Branchenexperten schätzen, dass Aldi 2011 weltweit rund 57 Milliarden Euro Umsatz gemacht hat. Der Gewinn wird auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Insgesamt betreibt der Marktführer in Deutschland etwa 4300 Filialen.
Lidl
Auch der zweitplatzierte Lidl lässt sich nicht gerne in die Zahlen schauen. Für 2011 wird der weltweite Umsatz auf 50,4 Milliarden Euro geschätzt. Das Flaggschiff der Schwarz-Gruppe betreibt bundesweit rund 3100 Filialen. Lidl verkauft - anders als Aldi - auch viele Markenartikel.
Netto
Nach dem Zusammenschluss mit Plus ist Netto der drittgrößte Discounter Deutschlands. Die Edeka-Tochter hat in Deutschland rund 4000 Filialen. Der Umsatz lag 2011 bei etwa 13,7 Milliarden Euro.
Penny
Der Discounter Penny des Rewe-Konzerns erwirtschaftete 2011 mit seinen bundesweit 2400 Filialen rund zwölf Milliarden Euro Umsatz. Rewe hatte sich 2007 mit Edeka eine Bieterschlacht um den Discounter Plus geliefert, unterlag jedoch.
Norma
Der Discounter hat in Deutschland rund 1300 Filialen und erwirtschaftet einen Umsatz von schätzungsweise 2,7 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt des Filialnetzes liegt in Süddeutschland, aber auch in Frankreich, Tschechien und Österreich gibt es Norma-Märkte.


Der kompakte Nachrichtenüberblick am Morgen: aktuell und meinungsstark. Jeden Morgen (werktags) um 6 Uhr. Bestellen Sie direkt hier: