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Tarifstreit: Lufthansa und Flugbegleiter vereinbaren billige Langstrecke

Lufthansa-Maschine: Neue Gespräche mit den Kapitänen Zur Großansicht
AFP

Lufthansa-Maschine: Neue Gespräche mit den Kapitänen

Fortschritt im Tarifstreit bei der Lufthansa: Die Flugbegleiter wollen auf Langstrecken mit weniger Personal auskommen. In den Verhandlungen mit den Piloten soll es eine neue Runde geben.

Frankfurt am Main - Die Lufthansa hat für ihr neues Langstreckenkonzept Zugeständnisse bei der Flugbegleitergewerkschaft UFO erreicht. Der Konzern habe Kostensenkungen in der Kabine von 20 Prozent vereinbart, teilte die Airline mit.

Die Gewerkschaft hat sich laut Unternehmensmitteilung bereit erklärt, auf Flügen, die ohne First Class geplant sind, mit weniger Personal auszukommen. Die Airline will mit bis zu 14 Flugzeugen vom Typ A340-300 in einer neuen Konfiguration ohne First Class sparsame Kunden locken. Die Flieger sollen zudem nur 18 Sitze in der Businessklasse erhalten und vor allem zu touristisch interessanten Zielen fliegen, wo wenig Geschäftsreisende erwartet werden.

In den Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat die Lufthansa die Kapitäne zurück an den Verhandlungstisch geholt. Die neuen Gespräche sollen noch in dieser Woche beginnen. Bis zur überraschenden Streikabsage der Gewerkschaft für diesen Dienstag hatte alles nach einer weiteren Eskalation ausgesehen.

bos/dpa

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insgesamt 9 Beiträge
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1. Es sind auch FlugbegleiterInnen und PilotInnen
jagehtsnoch 16.09.2014
Wenn schon die SPON Kolumnistinnen mit aller Kraft für eine Sprache kämpfen, die die Frauen entsprechend deutlich hervorhebt, sollten sie das auch in SPON selbst berücksichtigen und von FlugbegleiterInnen und PilotInnen schreiben.... soll ja schließlich gendergerecht zugehen...
2. Bravo! Die Piloten und auch die Kabinencrew muss einlenken!
bestpiet 16.09.2014
Was sich die Piloten und Hochverdiener die letzten Wochen gegen die Lufthansa in egoistischer Weise geleistet haben, geht auf keine Kuhhaut. Sie drohten Teile der Volkswirtschaft lahmzulegen um nicht mehr zeitgemässe Vorteile bei Frühpensionierung zu erhalten! Wir brauchen eine wettbewerbsfähige Lufthansa in diesem harten Markt. Die Piloten hätten heute fast "wild" gestreikt. Arbeitsrechtlich haben sie sogar ein Recht darauf, moralisch haben Sie längst durch ihre rücksichtslosen und unangemessenen Forderungen verloren. Die jetzige Vereinbarung ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Es müssen noch weit mehr erfolgen!
3. 721
otto_iii 16.09.2014
So läuft das also: Das Kabinenpersonal nimmt ohne großes Gejammer Kürzungen und Mehrbelastungen auf sich, während die Piloten munter weiterstreiken. Wahrscheinlich werden die jetzt der LH jetzt noch frech entgegenhalten: "Ihr habt die Sparziele doch bei der Kabine schon realisiert, die Privillegien des Cockpits können also ungeschmälert erhalten bleiben!"
4. Wer entscheidet?
polizeiphilosoph 16.09.2014
Denn darüber, ob Forderungen rücksichtslos und unangemessen sind? Wer gibt "bestpiet" eigentlich das Recht, so zu urteilen? Sie sollten sich einfach mal unvoreingenommen damit befassen, was die Lufthansa von den Piloten möchte und wer(!) es war, der den Tarifvertrag gekündigt hatte. Wenn Sie immer noch der Meinung sind, dass das wirklich unangemessen ist, hoffe ich, dass Sie genauso der Meinung sind, wenn Sie betroffen werden.
5. Pilotinnen und Piloten
susa_pilar 16.09.2014
...bin gerade frisch operiert und dem Personal im Krankenhaus superdankbar! Daher mein Vorschlag: Lieber Kerosin-Steuer, PilotInnenprivilegien kürzen und dafür mehr Kohle ins Gesundheitswesen!
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