Zweites Quartal Lufthansa macht Rekordgewinn

Mehr Passagiere und weniger Kosten sind die Gründe für gute Zahlen bei der Lufthansa: In zweiten Quartal stieg der Gewinn der Fluggesellschaft deutlich.

Flugzeug der Lufthansa
dapd

Flugzeug der Lufthansa


Die Lufthansa hat das zweite Quartal mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Das Konzernergebnis stieg von April bis Juni um 69 Prozent auf 740 Millionen Euro, teilte der Dax-Konzern mit.

Grund dafür sind neben einer starken Nachfrage bei Flugtickets auch sinkende Kosten. Die Kosten pro Sitzkilometer fielen im abgelaufenen Quartal um 3,4 Prozent, die Stückerlöse - der Umsatz pro Sitzkilometer - kletterten zugleich um 1,8 Prozent.

Zum Wachstum trägt auch das erstmalige Einrechnen der Tochter Brussels Airlines bei. Auch schwarze Zahlen bei der Billigfluglinie Eurowings und im Frachtgeschäft sollen den Gewinn treiben.

Die Erlöse stiegen zuletzt vor allem in Nordamerika und Asien. Der Umsatz wuchs im Quartal um knapp 13 Prozent auf 9,26 Milliarden Euro.

Die Lufthansa hatte die wichtigsten Halbjahreszahlen bereits Mitte Juli bekannt gegeben. Nach einer knappen Verdopplung des bereinigten Betriebsgewinns auf 1,04 Milliarden Euro im Halbjahr erhöhte der Vorstand die Gewinnprognose für 2017. Die Linie rechnet nicht länger mit weniger Gewinn, sondern mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresgewinn von 1,75 Milliarden Euro.

asa/Reuters



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Zäld 02.08.2017
1. Und Air Berlin?
Warum schafft Air Berlin es bloß nicht aus der massiven Verlustzone herauszukommen, wenn Lufthansa stets üppige Gewinne einfährt? Die beiden Fluggesellschaften sind doch einigermaßen miteinander vergleichbar. Air Berlin hat zwar noch diese ungünstigen Flugzeug-Deals (mit TUI oder so) am Laufen, aber ist das so maßgeblich? Können die die Ticketpreise nicht geringfügig anheben? Mir hat Air Berlin eigentlich immer gut gefallen. Nur die Abschaffung der One-Way-Flüge fand ich nicht so dolle. Aber Lufthansa hat die ja auch nicht im Angebot.
raoul2 02.08.2017
2. Den Lufthansa-Konzern mit airberlin
vergleichen zu wollen, ist einfach nur lächerlich. Die stets defizitäre "AB-Gruppe" ist doch seit Jahren zu einer billigen (aber damit leider nicht wirklich preiswerten) Zubringer-Klitsche verkommen, die außer den wenigen nord-/mittelamerikanischen "Rennstrecken" (prust) keine Langstrecken mehr bedienen darf. Die Zubringer zum einst großartigen Heimat-Airport von Etihad und den dort startenden Weiter-Flügen in alle Welt werden immer häufiger von sog. Subcharter-Unternehmen der billigsten Sorte bedient, was besonders die Passagiere erzürnt, die teuer Business gebucht und bezahlt haben, aber mit einem Produkt abgespeist werden, das nicht einmal einer durchschnittlichen Economy-plus entspricht. Auf den ehemals für Touristen (Mittelmeer- und Europa) oder innerdeutsch fliegende Passagiere interessanten Verbindungen wurden fast alle "goodies" gestrichen. Und nächsten Monat wird auch noch das Vielfliegerprogramm topbonus derart verschlechtert, daß schon heute vielen bisher treuen loyalen Kunden das Grausen hochsteigt. Das alles wird den Kunden von mißmütigen , z.T. nur noch unmotiviert bis faul zu nennenden FlugbegleiterInnen präsentiert, die so zu Recht und durchaus mitverschuldet um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Ich kenne kaum noch jemanden in meinem Vielflieger-Bekannten-/Freundeskreis, der auch nur einen Cent in diese Bude investieren würde. Und auch ich werde jetzt, nachdem das "Downgrade" von airberlin-Business auf Eco+ einer "Privilege Style" genannten spanischen Billigfluglinie mit einer "Compensation" in Höhe von 5,000 Prämienmeilen (!!) ausgeglichen werden sollte, keinesfalls bei dieser "Airline" Tickets buchen, sondern allenfalls noch die immer noch vorhandenen Restmeilen "verbrennen", bevor wir uns alle von diesem Unternehmen verabschieden dürfen. Keine Träne werde ich diesem Haufen nachweinen.
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