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Geschäftszahlen 2015: Lufthansa steigert Jahresgewinn deutlich

2015 war kein leichtes Jahr für die Lufthansa: Beim Absturz der Germanwings-Maschine starben 150 Menschen, wochenlang streikten Mitarbeiter. Dennoch machte das Unternehmen 55 Prozent mehr Gewinn.

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dapd

Lufthansa-Maschine

Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewinn gemacht. Das Betriebsergebnis stieg nach Angaben der Fluggesellschaft im Vergleich zu 2014 um 55 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Das Unternehmen profitierte dabei vor allem von Sparmaßnahmen und billigem Kerosin. Der Umsatz des Unternehmens legte im abgelaufenen Jahr um knapp sieben Prozent auf 32,1 Milliarden Euro zu.

Für die Fluggesellschaft war 2015 kein leichtes Jahr. Im März starben bei einem Absturz einer Maschine der Tochter Germanwings in Südfrankreich 150 Menschen. Der Copilot hatte das Flugzeug absichtlich gegen einen Berg geflogen. Zudem legten Flugbegleiter und Piloten wegen Tarifstreitigkeiten wiederholt die Arbeit nieder.

Im Hinblick auf das laufende Jahr gab sich Vorstandschef Carsten Spohr optimistisch. Er stellte eine eine leichte Steigerung des bereinigten Ebit in Aussicht. Die Ticketpreise dürften weiter sinken, sagte Spohr. Auch beim Treibstoff dürfte es weitere Einsparungen geben: Finanzchefin Simone Menne rechnet damit, dass die Kosten um eine Milliarde sinken.

Aufgrund des Gewinnwachstums will die Lufthansa ihren Aktionären eine Dividende von 50 Cent je Aktie zahlen. Für 2014 hatte der Konzern die Gewinnbeteiligung aufgrund hoher Verluste gestrichen.

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brk/dpa/Reuters

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insgesamt 27 Beiträge
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1. Und nun warten wir gespannt
appel&ei 17.03.2016
... auf die Kommentare derer, die so nett behaupteten die Piloten würden die DLH "kaputt streiken". Weil diese Piloten sich für Nachwuchskollegen (Übergangsversorgung) und gegen Auslagerung von Arbeitplätzen (dann zu weit schlechteren Bedingungen) gewehrt hatten. ... auf die Kommentare derer, die das Streikrecht für Piloten abschaffen wollten. Grundrechte einschränken. ... auf die Kommentare derer, die einfach nur neidisch auf diese "überbezahlten" Piloten waren. Ob nun der Neid auf die gezahlte Devidende folgt?
2. Germanwings
Wunderläufer 17.03.2016
Ein etwas differenzierterer Bericht wäre erhellend: Die Überschrift erwähnt Lufthansa, im Artikel wir aber auch die Tochter Germanwings erwähnt. All die letzten Jahre hieß es immer: Lufthansa hat Probleme, daher soll eine Billigmarke (Germanwings, heute: Eurowings) etabliert werden. In diesem Zusammenhang wäre es informativ zu wissen, welcher Betriebsteil postiv bzw. negativ steht
3.
garfieƖd 17.03.2016
Kein Wunder, dass ein dicker Gewinn übrigbleibt! Denn trotz stark gesunkener Kosten für den Treibstoff wird der Kunde weiter kräftig mit einem unverändert hohen Zuschlag dafür geschröpft. Dieser heisst seit 2014 nur nicht mehr "Treibstoffzuschlag" sondern wird nun unter "Internationaler/Nationaler Zuschlag" versteckt. So betrügt man seine Kunden! Ganz besonders die treuen unter denen, denn wer seine gesammelten Meilen für einen Bonusflug einsetzen möchte, muss zwar den Tiocketpreis nicht zahlen, wohl aber derartige Zuschläge. Da merkt man doch gleich, wie sehr die Lufthansa ihre langjährigen Stammkunden wertschätzt...
4. Miese Methoden
mirror66 17.03.2016
Einen im Vergleich gar nicht mal so günstigen Lufthansaflug gebucht. Beim Einchecken verlangt man dann plötzlich unangekündigt nicht geringe Extrabeiträge fürs Gepäck. Als würde ein normaler Mensch ohne Koffer verreisen? War bei weitem nicht der Einzige, der sich darüber aufgeregt hat. Auch ansonsten der Service höchstens durchschnittlich. Kein Wunder bei der schlechten Bezahlung. Nie wieder Lufthansa!! Na Hauptsache, die werten Aktionäre sind zufrieden. Ich aber hoffe, immer mehr Kunden lassen sich nicht so abfertigen.
5. Glückwunsch!
ikarus2015 17.03.2016
Zu Lasten des Kabinenpersonals, des Streckennetzes und Service! Weiter so...
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