Milliardenschwere Betrugsvorwürfe FBI nimmt Hedgefonds-Gründer fest

Neuer Finanzskandal in den USA: Um rund eine Milliarde Dollar soll Hedgefonds-Chef Mark Nordlicht Kunden betrogen haben. Nun hat das FBI den Manager festgenommen.

FBI-Zentrale in Washington
AP

FBI-Zentrale in Washington


Das FBI hat den Gründer des US-Hedgefonds Platinum Partners wegen milliardenschwerer Betrugsvorwürfe festgenommen. Mark Nordlicht stehe zusammen mit anderen Mitarbeitern des Fonds unter dem Verdacht, Kunden um rund eine Milliarde Dollar geprellt zu haben, teilte die Bundespolizei mit.

Als der Fonds in eine Krise stürzte und Anleger Geld abziehen wollten, sollen Manager einige Kunden bevorzugt ausgezahlt haben.

Die Vorgänge kamen bei Ermittlungen im Zusammenhang mit Vorwürfen wegen Bestechung ans Licht, in deren Folge ein Gericht auf den Cayman Islands die Auflösung der zwei führenden Platinum-Partners-Fonds anordnete.

Platinum Partners verwaltete der Anklageschrift zufolge für seine Kunden einst mehr als 1,7 Milliarden Dollar. Die Firma lehnte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab, der Anwalt von Firmengründer Nordlicht war nicht zu erreichen.

msc/Reuters



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