Facebooks Aktienboom Zuckerberg ist jetzt reicher als die Google-Chefs

Der Boom der Facebook-Aktie lässt Mark Zuckerbergs Vermögen wachsen. Der 30-Jährige besitzt jetzt rund 33 Milliarden Dollar - mehr als die Google-Gründer und Amazon-Chef Jeff Bezos.

Unternehmer Zuckerberg: 33 Milliarden Dollar Privatvermögen
REUTERS

Unternehmer Zuckerberg: 33 Milliarden Dollar Privatvermögen


Hamburg - Mark Zuckerberg reiht derzeit Erfolg an Erfolg. Weil er sein Unternehmen Facebook geschickt für mobile Geräte optimiert hat, steigen die Werbeeinnahmen - und mit ihnen Umsatz und Gewinn des sozialen Netzwerks. 2,9 Milliarden Dollar Umsatz scheffelte Facebook von April bis Juni, davon blieben 1,4 Milliarden als operativer Gewinn übrig, eine Marge von 48 Prozent. "Solche Profite lassen sich sonst nur mit Waffenschieberei und Drogenhandel erzielen", schreibt Gabor Steingart, Herausgeber des "Handelsblatts" anerkennend.

Weil die Gewinne sprudeln, legt auch die Facebook-Aktie tüchtig zu. Anleger hoffen, dass der Facebook-Boom weitergeht und der Aktienkurs weiter steigt. Also kaufen sie Anteile - obwohl diese inzwischen fast doppelt so viel kosten wie 2012, als Facebook an die Börse ging. 74,98 Dollar war die Facebook-Aktie am Donnerstag wert, fünf Prozent mehr als am Vortag und so viel wie noch nie zuvor.

Und davon wiederum profitiert vor allem: Mark Zuckerberg. Denn er ist einer der größten Anteilseigner von Facebook. Steigt der Aktienkurs, dann wächst auch sein Privatvermögen. 33,3 Milliarden Dollar besaß der gerade 30-Jährige laut "Bloomberg Billionaires Index" am Donnerstag. Er liegt auf der täglich aktualisierten Liste damit auf Rang 16, vor den Google-Gründern Larry Page (Platz 17, 33,1 Milliarden Dollar) und Sergey Brin (Platz 18, 32,8 Milliarden Dollar). Amazon-Chef Jeff Bezos liegt mit 32,6 Milliarden Dollar sogar nur auf Platz 20.

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insgesamt 17 Beiträge
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schmusel 25.07.2014
1. Oje die Laien...
Er besitzt, ausser dem zu Bargeld versilberten, keine 33 Milliarden Dollar - wann lernt die Journallie endlich den Unterschied? Ist dasselbe wenn man schreibt, es wäre "Geld vernichtet worden" wenn eine Aktie im kurs fällt. Geld verschwindet nicht, es wechselt nur den Besitzer!
Afrojüdischer_Sozi-Sinti 25.07.2014
2. das sieht man mal
Es kommt eben nicht darauf an innovativ zu sein, sondern vor allem auf Vermarktung. Jetzt haben wir den Salat: ein weiteres Quasimonopol im IT-Berreich. Facebook hat sich als Quasistandard eines sozialen Netzwerkes durchgesetzt und ein Umstieg auf Alternativen wird durch künstliche Inkompatibilitäten gehemmt. Dabei benutzt der Facebookchat auch nur den offenen Standard XMMP. Man stelle sich vor Telefon oder das Verkehrsnetz würden nur einem privaten Anbieter gehören. Keine Möglichkeiten sich als Nutzer gegen Willkür zu wehren. Die Rechtsprechung hinkt dem viel zu stark hinterher und fällt im Zweifelsfall eher zu Gunsten der Monopolisten aus. Immer mit der verlogenen Begründung der Staat dürfe keine Eingriffe in den "Freien Markt" vornehmen, weil das böser Sozialismus wäre. Aber wie frei ist dieser Markt eigentlich überhaupt?
berney 25.07.2014
3. ich
verstehe das nicht. Man stelle sich vor, Facebook wäre morgen nicht mehr da. Dann würde der gemeine Nutzer halt woanders hingehen und einige Firmen müssten sich eine Neue Plattform suchen. Aber wenn Google nicht mehr da wäre, würde sich das an allen Ecken und Enden bemerkbar machen. Betriebssysteme, Suchmaschine, Weltkarte, Finanzwelt, Unterhaltung, Office, etc. pp. Wieso wird Facebook also ständig als ebenso wertvoll gehandelt? Vielleicht, weil sie die theoretische Macht der Beeinflussung von Milliarden Menschen haben, wie das britische Experiment letztens gezeigt hat?
realplayer 25.07.2014
4. Facebook?
Er gewinnt, weil die Masse zu faul ist was anderes zuzulassen...
lupidus 25.07.2014
5. @schmusel
wer bekommt denn dann das geld, wenn meine aktien um 10 euro fallen ?
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