Von Michael Kröger
Berlin - Absatzkrise, Umweltauflagen, Antrieb der Zukunft: Die Autoindustrie steht in den kommenden Jahren vor wahrhaft heroischen Aufgaben. Für Einzelkämpfer sind die Herausforderungen kaum zu meistern. Gute Zukunftsaussichten sprechen die Experten daher lediglich fünf bis sechs Großkonzernen weltweit zu.
Doch mit echten Fusionen tun sich die Autohersteller sehr schwer - zu groß ist die Angst vor dem Verlust der unverzichtbaren Markenidentität. Die langwierigen und letztlich gescheiterten Verhandlungen zwischen BMW
und Daimler
sind dafür ein gutes Beispiel.
So bleibt es zunächst bei punktueller Zusammenarbeit, um teure Zukunftstechnologie möglichst schnell in großen Stückzahlen zu verbauen. Fieberhaft wird deshalb derzeit hinter den Kulissen verhandelt. Hybrid- und Batterietechnologien stehen dabei im Fokus, ebenso wie die Brennstoffzellentechnik und Spritsparsysteme für herkömmliche Benzinmotoren. Schon jetzt ist absehbar, dass sich die Branche in den kommenden zehn Jahren fundamental verändern wird. Die ersten Allianzen sind bereits erkennbar:
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