Gute Geschäfte VW-Chef Winterkorn verdient fast 16 Millionen Euro

Martin Winterkorn setzt unter Deutschlands Konzernchefs die Maßstäbe - auch beim Gehalt. Für das Geschäftsjahr 2014 erhält der VW-Chef knapp 16 Millionen Euro. International ist er damit allerdings längst nicht spitze.

VW-Chef Winterkorn: Gute Geschäfte
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VW-Chef Winterkorn: Gute Geschäfte


Rekordabsatz, Rekordgewinn - bei Volkswagen laufen die Geschäfte. Entsprechend üppig fällt auch das Gehalt von Konzernchef Martin Winterkorn aus. Für das Jahr 2014 erhält er eine Gesamtvergütung von 15,9 Millionen Euro. Das geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Geschäftsbericht hervor.

Damit hat Winterkorn seinen Verdienst noch einmal gesteigert. Für 2013 hatte der bestbezahlte Chef der 30 Dax-Unternehmen rund 15 Millionen Euro erhalten. 2011 hatte Winterkorn sogar rund 17,5 Millionen Euro bekommen - dann aber reformierte der Aufsichtsrat die erfolgsabhängigen Bonuszahlungen.

Die Vorstandsvergütung besteht neben einem Fixgehalt aus kurz- und langfristigen Erfolgsbeteiligungen. Winterkorn erhält für seinen Vorstandsjob bei der Porsche-Holding außerdem noch weitere Bezüge. Zuletzt lagen sie für 2013 bei knapp 800.000 Euro. Für 2014 sind sie noch nicht veröffentlicht. Zudem hat Volkswagen für Winterkorns Pensionsansprüche inzwischen eine Rückstellung von insgesamt knapp 29 Millionen Euro gebildet.

Zwar haben noch nicht alle Dax-Konzerne ihre Geschäftsberichte für 2014 veröffentlicht. In Deutschland dürfte Winterkorn mit diesen Zahlen aber einsame Spitze bleiben.

International dagegen wird der VW-Boss von mehrere Managern ausgestochen. An diesem Donnerstag wurde etwa bekannt, wie viel Ben van Beurden in seinem ersten Jahr als Chef des Ölkonzerns Shell verdient hat: satte 24,2 Millionen Euro.

Das sei zwar ungewöhnlich viel, sagte eine Shell-Sprecherin. Allerdings seien darin Sonderzahlungen enthalten, die im Zusammenhang mit der langen Betriebszugehörigkeit des Niederländers stünden, der seit 1993 bei Shell ist. Dazu zählten unter anderem Boni, Aktienzahlungen sowie Pensionsbeiträge. Hinzu komme seine Beförderung zum Jahresbeginn 2014 an die Firmenspitze sowie der damit verbundene Ortswechsel von den Niederlanden nach Großbritannien.

stk/dpa/Reuters



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insgesamt 98 Beiträge
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Seite 1
unixv 12.03.2015
1. Was der wohl denkt ....
wenn er Rentner beim Flaschen sammeln zu sieht? Die haben 40J und mehr malocht, um jetzt zu betteln. Schöne neue Marktwirtschaft! Hoffentlich stehen die Anständigen bald mal auf!
Dr. Seltsam 12.03.2015
2. Kranke Welt...
... einfach nur krank! Währenddessen kann sich ein normaler Arbeiter keinen "Volks"wagen mehr leisten.
mistergarak 12.03.2015
3. Er bekommt 16 Mio €!
Denn verdienen als Angestellter kann er sie nicht wirklich! Rechnen wir mal gut 3.500 Arbeitsstunden pro Jahr (immerhin 70 Stunden Woche) ergibt sich immer noch ein Stundenlohn von gut 4.500 €! Und diesen Stundenlohn bekommt er auch für Fototermine, Reisezeit im Flugzeug und Auto (Zeitung lesen, Nickerchen, Musik hören). Das kann er gar nicht verdienen! Und bevor hier jemand mit Verantwortung kommt, das ist lächerlich im schlimmsten Fall bekommt so jemand wie Winterkorn einen warmen Handschlag mit dicker Abfindung und Pensionsansprüchen.
tappstapps 12.03.2015
4. Empörung...
...über die Höhe der Bezüge in 3, 2, 1....
PeterPan95 12.03.2015
5.
Verdienen oder bekommen? Wenn ich mir allerdings anschaue dass wohl alle Beschäftigten eine satte Zulage bekommen, find ichs dann irgendwie ok.
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