Nach Kritik Mastercard ändert Spendenaktion mit Neymar und Messi

Für jedes Tor der Fußballstars Neymar und Messi wollte das Kreditkarten-Unternehmen Mastercard 10.000 Mahlzeiten stiften. Nach Kritik knüpft der Konzern seine Spende nun doch nicht an den Erfolg der Spieler.

Neymar während des Trainings
REUTERS

Neymar während des Trainings


Das Kreditkarten-Unternehmen MasterCard hat seine Spendenaktion mit dem brasilianischen Superstar Neymar und dem argentinischen Kapitän Lionel Messi nach der Kritik von Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Tite geändert.

Ursprünglich war geplant, bis 2020 für jedes Tor der beiden Markenbotschafter in offiziellen Spielen 10.000 Mahlzeiten an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zu spenden.

"Wir wollen nicht, dass die Fans, die Spieler oder irgendjemand das schwere Hungerproblem in Lateinamerika und der Karibik aus dem Blick verliert", teilte Mastercard am Montag mit. Nun will das Unternehmen unabhängig von der Anzahl der Tore eine Million Mahlzeiten im laufenden Jahr spenden - zusätzlich zu den bereits verteilten 400.000 Essen.

Nationalcoach Tite hatte die Spendenaktion am Wochenende kritisiert, weil sie die Superstars allein in den Fokus rücke. "Diese Spendenaktion ist sehr schön. Sie ist schön und großzügig. Genauso groß wäre es, wenn Sie spenden würden, egal welcher Spieler von Argentinien oder Brasilien ein Tor schießt", sagte er.

Mastercard ist auch Sponsor der brasilianischen Nationalmannschaft.

cop/dpa



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