Fast-Food-Kette McDonald's steigert Gewinne mit Billigmenüs

Der weltweit größte Fast-Food-Konzern litt zuletzt unter starker Konkurrenz in den USA. Jetzt hat McDonald's seinen Gewinn überraschend steigern können - auch dank des Geschäfts in Deutschland.

McDonald's-Mitarbeiter verpackt Pommes frites
REUTERS

McDonald's-Mitarbeiter verpackt Pommes frites


Die weltgrößte Fast-Food-Kette McDonald's hat zu Jahresbeginn den Gewinn kräftig gesteigert. Verglichen mit dem Vorjahreswert kletterte der Überschuss im ersten Quartal 2018 um 13 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar, wie der Fast-Food-Konzern mitteilte. Der Grund für den Anstieg soll in einem neuen Angebot von günstigen Kombi-Menüs liegen, das offenbar Kunden vermehrt in die Fast-Food-Restaurants lockte.

Der Absatz in Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, legte weltweit um 5,5 Prozent zu - auch dank starker Verkäufe in Deutschland. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von knapp vier Prozent gerechnet. Auf dem US-Heimatmarkt, wo der Konzern angesichts der starken Konkurrenz zeitweise schwächelte, gab es ein Plus von 2,9 Prozent. Die Zahl der Gäste sei so hoch wie zuletzt 2005 gewesen.

Der Umsatz dagegen ging um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar zurück. Das liegt daran, dass McDonald's Filialen an Franchise-Nehmer abgibt - das unternehmerische Risiko wird dadurch aber verringert, und es werden Lizenzgebühren eingespielt.

ans/dpa-AFX

Mehr zum Thema


insgesamt 20 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
tuscreen 30.04.2018
1.
Durchaus verdiente Entwicklung, ich bin in letzter Zeit wieder öfters bei McDonalds gewesen. Angemessene Preise, frisches Essen, geschmeckt hats auch. Die einzigen, die da bei Preiswürdigkeit, Frische und Geschmack mithalten können, sind mE Subways.
John McC!ane 30.04.2018
2. Wann wird endlich...
...eine Öko-Steuer für diesen Dreck eingeführt, die die Umweltzerstörung und die Gesundheitsschäden berücksichtigt, die direkt und indirekt durch Fastfood verursacht werden? Dann ist es mit den fetten Gewinnen, von denen dank des perfiden Franchise-Systems ohnehin so gut wie nichts bei den Restaurantbetreibern ( geschweige denn bei dessen Angestellten) ankommt, ganz schnell vorbei - sehr zum Wohle der Allgemeinheit!
tuscreen 30.04.2018
3.
War ja klar, dass auch hier die Ideologen aufschlagen und rumwettern. Fastfood ist per se nicht gesünder oder ungesünder als anderes Essen auch - wie sollte es auch? Wir reden hier über Rindfleisch, Tomaten, Salat, Kartoffeln. Die Menge macht es natürlich, wer ständig zuviel isst, wird natürlich dick, aber dafür brauchts kein Fast Food, das kriegt man auch mit "normalem" Essen hin. Maß halten ist das Schlüsselwort. Und was die sog. "McJobs" angeht -- die verhelfen ständig vielen schlecht oder gar nicht Ausgebildeten zu einem anständigen Einkommen. Ist das jetzt plötzlich auch schlecht?
frankfurtbeat 30.04.2018
4.
Zitat von John McC!ane...eine Öko-Steuer für diesen Dreck eingeführt, die die Umweltzerstörung und die Gesundheitsschäden berücksichtigt, die direkt und indirekt durch Fastfood verursacht werden? Dann ist es mit den fetten Gewinnen, von denen dank des perfiden Franchise-Systems ohnehin so gut wie nichts bei den Restaurantbetreibern ( geschweige denn bei dessen Angestellten) ankommt, ganz schnell vorbei - sehr zum Wohle der Allgemeinheit!
korrekt - und jetzt wird noch billiger produziert und angeboten zu Lasten von industrieller Landwirtschaft und Co. Wer fastfood als frishc bezeichnet der weiss wohl gar nicht was wirklich frisch und gesundes Essen bedeutet. Angesichts der vielen inzwischen adipös veranlagten Mitbürger, der sich hierdurch ergebenen Krankheitsbilder sollte auf den produzierten Müll nicht nur eine Ökosteuer sondern zudem eine Steuer welche die Menschen abhält diese Qualität an food öfters zu konsumieren. Auch diese fastfood-Ketten sind amerikanischen Ursprungs "vergiften" letztendlich die Gesellschaft und schieben ihre Gewinne wahrscheinlich irgendwo auf eine Insel. Wer braucht den Schrott denn wirklich?
themistokles 30.04.2018
5.
Zitat von tuscreenWar ja klar, dass auch hier die Ideologen aufschlagen und rumwettern. Fastfood ist per se nicht gesünder oder ungesünder als anderes Essen auch - wie sollte es auch? Wir reden hier über Rindfleisch, Tomaten, Salat, Kartoffeln. Die Menge macht es natürlich, wer ständig zuviel isst, wird natürlich dick, aber dafür brauchts kein Fast Food, das kriegt man auch mit "normalem" Essen hin. Maß halten ist das Schlüsselwort. Und was die sog. "McJobs" angeht -- die verhelfen ständig vielen schlecht oder gar nicht Ausgebildeten zu einem anständigen Einkommen. Ist das jetzt plötzlich auch schlecht?
Garniert mit einem Haufen Salz und noch mehr Zucker, Geschmacksverstärkern und sonstigen industriell gefertigen Zusatz- und Ersatzstoffen sowie zuckerhaltige Softdrinks.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.