General Motors: Merkel lobt Milliardeninvestitionen in Opel-Standorte

GM-Chef Akerson mit Opel-Chefs: Vier Milliarden Euro sollen ins Europa-Geschäft fließen Zur Großansicht
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GM-Chef Akerson mit Opel-Chefs: Vier Milliarden Euro sollen ins Europa-Geschäft fließen

Lob von der Kanzlerin: Angela Merkel hat die Milliardeninvestitionen von General Motors begrüßt. Das Geld soll in neue Opel-Modelle und -Motoren fließen.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel hat die vom Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) angekündigten Milliardeninvestitionen begrüßt. Bei einem Treffen mit GM-Chef Dan Akerson und dem neuen Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann habe sich Merkel von der "Innovationskraft der Opel-Mitarbeiter in den verschiedenen Standorten" überzeugt gezeigt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit.

Akerson hatte angekündigt, der US-Konzern werde bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investieren. Am Ende der Autofertigung im Werk Bochum Anfang 2015 hält GM aber fest. Die Investitionen sollen als Teil des Wachstums- und Sparprogramms vor allem in neue Modelle und Motoren fließen.

Damit will das Unternehmen auf dem schrumpfenden europäischen Markt Anteile zurückgewinnen. GM macht in Europa seit Jahren Verluste. Allein 2012 schlug ein operatives Minus von 1,8 Milliarden Dollar zu Buche.

Die Spitze der Opel-Mutter kommt häufig zu regulären Treffen im Ausland zusammen - diesmal in Deutschland, um sich vor Ort ein Bild über den Opel-Zehn-Jahres-Plan und den europäischen Markt zu machen. Außerdem geht es um ein klares Bekenntnis zu Opel.

cte/dpa

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1. Man kann GM als weltweit
Badischer Revoluzzer 11.04.2013
agierender Autobauer einfach nicht mehr ernst nehmen. Dieses Herumgeeiere um Opel und den Standorten ist eine unendliche Geschichte von Mißwirtschaft und Konzernbevoemundung, die mich als Kunde nur das Weite suchen läßt. Ich möchtemich mit einer Marke identifizieren können. Früher konnte man das bei Opel oder GM.
2. 4 Mrd in 4 Jahren für Europa
gucky2009 11.04.2013
Ist mehr oder mindern ein Eingeständnis das man in Europa noch einige Werke dicht macht. Vergleichen wir mit VW: 50 Mrd für 3 Jahre angekündigt. Macht pro Jahr grob 15 Mrd. Wenn man das nun auf die Weltmärkte Amerika/Europa und Asien verteilt ist das pro Weltmarkt 5 Mrd. €/Jahr. Und GM? 1 Mrd. €/Jahr für Europa.
3. optional
wahe 11.04.2013
hat denn schon mal einer nachgeschaut, ob GM/Opel in Deutschland schon mal Steuern (außer evtl. unvermeidlicher MWSt.) gezahlt hat?
4. Zeitvertreib der Kanzlerin?
rainer_daeschler 12.04.2013
Unverständlich, was dieser Mummenschanz soll. Was geht es die Kanzlern an, wenn GM in seine 100%ige Tochter Opel investiert? "Vor allem in neue Modelle und Motoren" soll das Geld fließen. Schon die Entwicklungskosten eines neuen Models bewegen sich im Bereich einer Milliarde, Da sind die vier Milliarden in vier Jahren schnell aufgebraucht. GM braucht Opel zur Entwicklung ihrer Plattformen, GM braucht nicht Opel als Produktionsstätte. Aus Sicht des Konzerns macht es keinen Unterschied, ob GM Marktanteile in Europa unter dem Namen Opel, oder Chevrolet gewinnt. Letztere würden sogar eine bessere Marge durch osteuropäische Fertigungsstätten bieten. Die 4 Mrd. € versprechen zwar einigen Ingenieuren neue Arbeitsplätze, doch eine Entwarnung für Werksschließungen sind sie nicht. Die in Rüsselsheim entworfenen Modell können irgendwo in der Welt gebaut werden. Das ist jetzt schon der Fall. Man darf jetzt GM keinen Vorwurf machen, wenn es aus Konzernsicht kostensparend vorgeht. Verwundernd ist aber, dass sich die Kanzlerin zu dieser Investorenschau hergibt. Es ist eine rein Konzern interne Angelegenheit. Es gibt weder einen Schwung an Arbeitsplätzen, noch Steuereinnahmen. Entwicklung kostet und generiert keine versteuerbaren Gewinne. Die in Deutschland zu verhindern, dafür sorgt bereits die Konzern interne Verrechnung von GM
5. und wo investiert VW?
WernerT 12.04.2013
In China und Südamerika, für Europa erwartet man, dass man die Belegschaft höchstens konstant hält (Umschreibung man baut Leute ab)
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