Milliardenschwere Übernahme: Microsoft kauft soziales Netzwerk Yammer

Yammer ist bekannt als das "Facebook für den Arbeitsplatz" - und gehört fortan zu Microsoft. Der Software-Konzern übernimmt die Firma, die auf interne Kommunikation im Büro spezialisiert ist, zum Preis von 1,2 Milliarden Dollar. Yammer soll in die Microsoft-Sparte Office integriert werden.

New York - Microsoft Chart zeigen setzt auf die interne Kommunikation im Büro. Für Yammer, einem Social-Media-Anbieter für die Kommunikation im Büro, hat der weltgrößte Software-Konzern 1,2 Milliarden Dollar bezahlt - in bar. Über den Deal hatte es schon seit längerem Spekulationen gegeben.

Yammers Software bietet ähnliche Möglichkeiten wie Facebook Chart zeigen, allerdings für die firmeninterne Nutzung. Mehr als 200.000 Unternehmen, darunter auch der Autobauer Ford, verwenden Yammer.

Das 2008 in San Francisco gegründete Unternehmen bietet die Möglichkeit, firmeninterne soziale Netzwerke einzurichten, über die Beschäftigte sich austauschen und Dokumente teilen können - und hätte damit bisher Microsofts beherrschende Stellung bei der Software fürs Büro gefährden können.

Yammer soll in die Microsoft-Sparte Office integriert werden. Das Netzwerk hat fünf Millionen Nutzer. Die Microsoft-Aktie gab im späten US-Handel dennoch um mehr als drei Prozent nach.

2011 hatte Microsoft die bisher größte Übernahme der Firmengeschichte gewagt und für 8,5 Milliarden Dollar den Internettelefonie-Dienst Skype geschluckt. Microsoft gehört auch ein kleiner Anteil an Facebook.

lei/dpa/Reuters

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Yamar, Yammer, Yamma?
kölnfreund 25.06.2012
Wie schreibt man das denn nun? In einem Artikel drei Versionen - und ich hab noch nichts eins davon jemals gehört.
2. Nun ja,
oxy 25.06.2012
als Teil von Microsofts Office wars das dann wohl mit dem einst innovativsten Unternehmen. Chatter und damit Salesforce wird es wohl freuen.
3. optional
kurap1ka 26.06.2012
Hm Kontrolllesen ist bei SPON auch nicht mehr drinnen oder? Der Fehler in der Überschrift kann ja noch der Eile geschuldet sein, aber "Microft" hätte eine Rechtschreibprüfung wohl gefunden. (Hätte normalerweise kein Problem damit, aber die Meldung hätte man ja wohl schon seit 2 Wochen als Konserve bereithalten können)
4. OK, der Account wird heute gekündigt.
user543 26.06.2012
Zum Schreiben werwenden wir bereits LibreOffice. Yammer werden wir sofort kündigen und eine Alternative suchen. Wenn es keine Alternative gibt, verzichten wir darauf lieber. Aber Microsoft bekommt unsere Daten auf keinen Fall !
5. geht auch ohne MS
unpolit 26.06.2012
Solche System gibt es auch in D - nur wesentlich leistungsfähiger, effizienter, mit besseren Suchalgorithmen ausgestattet. Seit kurzer Zeit bietet ein Freiburger Unternhmen (ehemaliger Verlag) eine Wissensplattform an, welche die Daten auf deutschen Servern (und damit vor den neugierigen Blicken amerikanischer und israelischer Geheimdienste) aufbewahrt.
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