New York - Microsoft
setzt auf die interne Kommunikation im Büro. Für Yammer, einem Social-Media-Anbieter für die Kommunikation im Büro, hat der weltgrößte Software-Konzern 1,2 Milliarden Dollar bezahlt - in bar. Über den Deal hatte es schon seit längerem Spekulationen gegeben.
Yammers Software bietet ähnliche Möglichkeiten wie Facebook
, allerdings für die firmeninterne Nutzung. Mehr als 200.000 Unternehmen, darunter auch der Autobauer Ford, verwenden Yammer.
Das 2008 in San Francisco gegründete Unternehmen bietet die Möglichkeit, firmeninterne soziale Netzwerke einzurichten, über die Beschäftigte sich austauschen und Dokumente teilen können - und hätte damit bisher Microsofts beherrschende Stellung bei der Software fürs Büro gefährden können.
Yammer soll in die Microsoft-Sparte Office integriert werden. Das Netzwerk hat fünf Millionen Nutzer. Die Microsoft-Aktie gab im späten US-Handel dennoch um mehr als drei Prozent nach.
2011 hatte Microsoft die bisher größte Übernahme der Firmengeschichte gewagt und für 8,5 Milliarden Dollar den Internettelefonie-Dienst Skype geschluckt. Microsoft gehört auch ein kleiner Anteil an Facebook.
lei/dpa/Reuters
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